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Als: Prälaten, Herren, Ritter, und Städte, oder Genealog- Und Historische Beschreibung von deroselben Ankunft, Stifft, Erbau- und Fort-Pflanzung, Wapen, Schild, und Helmen, Ihren Clöstern, Herschafften, Schlössern, und Städten. 3 Bde. und Supplement in 3 Bdn.. 3 Bde. und Supplement in 3 Bdn. 28 Bll., 714 S., 6 Bll. (Register), 1 Bl., 81 S., 2 Bll. (Register & Errata); 13 Bll., 862 S., 6 Bll. (Register); 3 Bll., XXVIII, 914 S. (ohne die 9 Bll. "Register") mit zahlreichen Textkupfern und 24 mehrfach gefalt. Stammtafeln (in der Kollation). 1 Kupfer-Porträt, 3 Kupfer-Frontisp. und 170 Kupfertafeln. 4°.Ldr. der Zeit. mit Rückenvergoldung und Rückentitel (etw. beschabt und bestoßen).
Bemerkung:
Erste Ausgabe mit dem häufig fehlenden, erst 1747 erschienen, dritten Band und den Kupfertafeln aus der Topoghraphie von Oberösterreich des Georg Matthäus Vischer, die nur einem kleinen Teil der Auflage beigebunden wurden. - Coreth 129. Wurzbach IX, 186: "Ein bleibendes Denkmal, ein Werk für den Genealogen, Diplomatiker und Historiker noch heut` von großem Werthe". - Johann Georg Adam Freiherr von Hoheneck hatt die Restauflage der Tafeln aus der Vischer Topographie von Oberösterreich gekauft und die noch zu verwendenden Ansichten einem kleinen Teil der Auflage beibinden lassen. Aufgrund der zum Teil äußerst bescheidenen Qualität der Tafeln wurden verschiedenen Exemplaren jeweils eine unterschiedliche Anzahl von Tafeln beigebunden. Exemplare mit diesen Kupfertafeln sind äußerst rar und wir konnten überhaupt nur zwei Exemplare im Handel der letzten Jahrzehnte (181 Tafeln bzw. 73 Tafeln) nachweisen. Im vorliegenden Exemplar sind 170 Kupfertafeln vorhanden, darunter 5 in Varianten, welche bei Nebehay/W. unbekannt sind: 45 (+ der bei N/W. beschriebene Zustand), 52, 55 (+ der bei N./W. beschriebene Zustand), 161, 185. - "In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war der Freiherr Johann Georg Adam von Hoheneck (1669 - 1754) eine der bemerkenswertesten persönlichkeiten des oberösterreichischen Adels, die als ständischer Politiker, wissenschaftlicher Sammler, Genealoge und Zeithistoriker hervortrat. An seinen adeligen zeitgenossen kritisierte er, daß sie in den Städten wohnten, viel Geld ausgaben und die Zeit mit Spielen und Banketten verbrachten. Er selbst trug in seinem Schloss Schlüsselberg bei Grieskirchen in Fortsetzung der Arbeiten Streins, von dessen adelsgeschichtlicher Sammlung er eigenhändig 14 Bände kopierte, Enenkels und Preuenhuebers eine Fülle geschichtlicher Quellen zusammen, die er für seine dreibändige Genealogie die Stände ob der Enns verwertete. Dieses Werk gilt als Abschluss der ständisch-genealogischen Geschichtsschreibung in Österreich." (Haider, Geschichte Oberösterreichs. S. 295). - In Bd. 1 fehlen die S. 346/347 und 595/596. In Bd. 2 fehlen die S.S. 3/4, 53/54, 263/264, 291/292, 320/321 bis, 423/424, 481/482, 507/508, 677/678 und 813/814. Alle diese fehlenden Blätter mit teils gefalteten Stammtafeln (teils als Fragment ohne den ausklappbaren Teil vorhanden). Im Bd. 3 fehlen die 9 Bll. mit dem Register am Ende. - Folgende Stammtafeln liegen lose bei: In Bd. 1 die Stammtafeln der Seiten 346/347 und 595/596). In Bd. 2 die Stammtafeln der Seiten 3/4, 53/54, 263/264, 291/292, 320/321 bis, 423/424, 481/482, 507/508, 677/678 und 813/814. - Gebräunt und fleckig. Vereinzelte Randläsuren (ohne Text- bzw. Bildverlust). Exlibris