Beschreibung:

467 S. : Ill., graph. Darst. ; 21 cm kart.

Bemerkung:

Das Exemplar ist in einem sehr guten und sauberen Zustand ohne Anstreichungen. Erschlossen durch ein Personen- und Ortsregister. -- Inhalt -- Danksagung -- Einleitung -- Erster Teil: Nationalismus -- 1. -- "Aber noch haben wir kein württembergisches Volk; jeder Theil ist dem anderen fremd<< - Integrationsstrategien des württembergischen Einzelstaats -- 2. Die neue Politik: Säkularisierung des Sakralen und Sakralisierung des Säkularen -- 3. Ansätze zur Nationsbildung im Einzelstaat Württemberg -- 4. Beschwörung und Legitimation: Die konkurrierenden Kulte von Gesamtnation und Einzelstaat -- Zweiter Teil: Denkmal -- 1. Das Gedächtnis der Nation -- Die Erzeugung von Dauer - Grundaspekte des Denkmals 2. -- Das Ende der Tradition und das Bedürfnis nach Erinnerung 3. -- Das Denkmal als Instrument der Entschleunigung 4. -- 5. Gebannte Zeit, geheiligter Raum - der Nationalkult -- 6. Vom monopolisierten Herrschaftsinstrument zum demokratisierten Massenmedium: -- Der Denkmalbegriff im 19. Jahrhundert -- 6.1. Moralisierung und Nationalisierung -- 6.2. Demokratisierung und bürgerliches Individualdenkmal -- 6.3. Prospektive und Retrospektive: Denkmalkunst und Denkmalpflege -- 6.4. Das Denkmal als Medium bürgerlicher Loyalitätsbekenntnisse -- 6.5. Bedeutungsverlust und Formenverfall: Die partikularen Denkmäler nach der Reichsgründung -- zur politischen Ikonographie 6.6. Kaiser, Reich, Nation des deutschen Kaiserreichs -- 6.6.1. Sieg und Reichsgründung: Konservierung der Kriegserfahrung -- 6.6.2. Harmonisierung: Die Aktualisierung der Reichsidee im Kaiserkult -- 6.6.3. Die Imperialisierung der Nation - Bismarck-Kult und die Denkmäler der nationalen Konzentration -- 6.7. Entwicklungsgeschichtliche Tendenzen im Denkmalkult: Veralltäglichung und Trivialisierung -- Dritter Teil: Entfaltung und Verfall des monarchischen Denkmalkults Württembergs -- 1. Zeichen des Absolutismus: Württembergische Herrscherdenkmäler bis zur Regierungszeit König Wilhelms I... -- 2. Monarchischer Denkmalkult für König Wilhelm I. -- 2.1. Das 25jährige Regierungsjubiläum Wilhelms I. 1841 und die Stuttgarter Jubiläumssäule als Denkmal bürgerlicher Staatsträgerschaft -- 2.2. Loyalität der Staatsbeamten: Gedenksteine zum Regierungsjubiläum von 1841 im Territorium Alt-Württembergs -- 2.3. Vergegenwärtigung des Verlorenen: Die Reiterstandbilder für Wilhelm I. und der Verfall einzelstaatlicher Monarchie -- 2.3.1. Der Monarch als Stifter der Verfassung: Das Cannstatter Reiterstandbild von Johannes Halbig 1875 -- 2.3.2. Förderer der Künste: Das Stuttgarter Reiterstandbild von Ludwig von Hofer 1885 -- Verspätete Vergewisserung: Württembergs historische Regenten im partikularen Denkmal 3. -- 3.1. Kontinuität: Das Reitermonument des Grafen Eberhard im Barte von Ludwig von Hofer 1859 -- 3.2. Volkstümlichkeit: Die Eberhardsgruppe im Stuttgarter Schloßgarten von Paul Müller 1881 -- 3.3. Historisierung: Das Stuttgarter Standbild für Herzog Christoph von Paul Müller 1889 -- 3.4. Passiver Betrachter: Die Statue Eberhards im Barte auf der Tübinger Neckarbrücke 1903 -- 4. Autoritätsverlust und Ästhetisierung: Die Denkmäler für König Karl -- 4.1. Zum 25jährigen Regierungsjubiläum: Die Karlshöhe auf der Stuttgarter Reinsburg -- 4.2. Denkmal und öffentliches Gebäude: Das Stuttgarter Landesgewerbemuseum 1889 bis 1896 -- 4.3. Gartenkulisse: Das Karl-Olga-Denkmal im Stuttgarter Schloßgarten von Ernst Curfeß 1895 -- 4.4. Verlust des Denkmalgedankens: Die Statuen König Karls und Wilhelms II. auf der Cannstatter Karlsbrücke 1906 -- 4.5. Karlsdenkmäler in der württembergischen Provinz -- 5. Zusammenfassung -- Vierter Teil: Die intergrativen Funktionen der nationalen Denkmaltypen -- A. Kultur - -- Nationale Repräsentation im bürgerlichen Individualdenkmal. -- Das Dichterdenkmal als Nationaldenkmal: Das Stuttgarter Schiller-Standbild von Bertel Thorvaldsen 1839 -- I. -- 1. >>Nein, wir feiern keinen Götzendienst<<: Das Zeremoniell der Enthüllungsfeier am 8. Mai 1839 -- 2. Symbolische Etablierung des Bürgertums im Denkmal -- 2.1. Planungsphase: Klassischer Dichter und bürgerliche Vereinsbewegung -- 2.2. Standortbestimmung: Geburtshaus versus Landeshauptstadt -- 2.3. Primat der Kultur: Kulturelle und politische Einheit in der bürgerlichen Vereinsbewegung der 1830er Jahre -- 3. Kunst und Kult - Rezeptionsprobleme -- II. Marbach - Das verspätete Denkmal am Geburtsort Schillers 1876 -- 1. Veralltäglichung bürgerlicher Wertvorstellungen im Dichter-Standbild: Die Schillerdenkmäler nach 1859 -- 2. Das Marbacher Geburtshaus Schillers: >>...zum National- eigentum, zu einem würdigen Tempel der Erinnerung<<< -- 3. Das Marbacher Schillerdenkmal Ernst Raus von 1876: >>...aus den Trophäen des herrlichen Sieges<<< -- III. Nationalisierung und Trivialisierung -- 1. Gescheiterte Integration: Das Tübinger Uhlanddenkmal von 1873 -- 2. Das Tuttlinger Denkmal für Max Schneckenburger von 1892.. -- 2.1. "Sei mein Staub den Vätern nah<< - nationalisierter Totenkult -- 2.2. Eine schwungvolle Symbolisierung der >>Wacht am Rhein<<: Die Reaktualisierung der Reichsgründungseuphorie -- 2.3. Bruch und Kontinuität: Integrationsverlust und Wiederaneignung Max Schneckenburgers nach 1918 -- B. Geschichte Blüte, Fluch und Wiedergeburt: Die Genese der Nation und ihre Symbolisierung in den Projekten zu einem Denkmal auf dem Hohenstaufen 1803 bis 1902 -- 1. Vom Steinbruch zum Gedächtnisort: Wahrnehmungswandel und Politisierung der Gipfelschau um 1800 -- 2. Barbarossakirche zwischen Denkmalpflege und Denkmalkult.. -- 3. Analogisierung und Aktualisierung historischer Oppositionen in den Plänen von 1871 -- 4. Kaiser- und Nationaldenkmal: Die Pläne von 1888. -- 4.1. Natur/Geschichte und städtische Residenz als Bezugsfelder im Standortsteit zwischen Stuttgart und Göppingen -- 4.2. Die Aktivitäten der lokalen Denkmalkomitees -- 4.3. Aktualisierung der Geschichte und Historisierung der Gegen- wart im Entwurf einer romanischen Ruhmeshalle von 1888 -- 4.4. Preußisch-schwäbische Erbansprüche und die ablehnende Haltung von Hof und Regierung in Stuttgart. -- 5. Ursachen für das Scheitern der Bemühungen um ein Denkmal -- C. -- Die Reichsgründung von 1871 als Erfüllung der Geschichte und der Krieg gegen Frankreich als identitätsstiftendes Ereignis -- 1. Konservierung des Hasses: Württembergische Kriegsdenkmäler -- Krieg, Sieg, Frieden -- 1.1. Germania betritt den Kirchhof: Das Kriegsdenkmal im Stuttgarter Fangelsbachfriedhof 1874 -- 1.2. Krieg und Reichsgründung: Das Germania-Denkmal in Ravensburg 1878 -- 1.3. Krieg und Monarchie: Der Kaiserstein in Wangen 1893 -- 1.4. Krieg, Kaiser, Reichsgründung: Das Ulmer Kriegsdenkmal 1903 -- 2. Das Siegesmal als künstlerische Aufgabe nach 1871 -- 2.1. Das Sieges- und Minnesängerdenkmal auf der Weilerburg 1873/74 -- 2.2. Bürgerliches Städtewahrzeichen versus Siegesdenkmal: Stuttgarts Hasenbergturm von 1879 -- Exkurs: Der Turm als nationales Denkmal -- D. Monarchie -- Gefährdete Einheit: Kaiser Wilhelm I. als Repräsentant der Reichsgründungsepoche und seine Vergegenwärtigung 1888-1900 -- 1. Gedenksteine -- 1.1. Ländliche und kleinstädtische Erinnerungskultur: Die Kaisersteine in Württemberg -- 1.2. Überschreitung rudimentärer Erinnerungsformen: Der Ludwigsburger Kaiserstein von 1892 -- 2. Büstendenkmäler -- 2.1. Erinnerung als städtische Konvention in Friedrichshafen 1889 und Reutlingen 1892 -- 2.2. Konfessionelle Grenzen nationaler Integration: Die Ravensburger Kaiserbüste von Josef von Kopf 1890 -- 2.3. Der Kaiser und der Krieg: Das Büstendenkmal in Gussenstadt 1899 als Sonderform dörflicher Erinnerungskultur -- Friedensbotschafter: Das Zweikaiserdenkmal von 3. Schwenningen 1890 -- 4. Das Heilbronner Kaiserdenkmal Ludwig Pfaus und Wilhelm von Rümanns von 1893 als Einigungsdenkmal -- 5. Standbilder -- 5.1. Der Feldherr: Das Biberacher Standbild von Heinrich Stockmann 1896 -- 5.2. Die Suche nach adäquater Erinnerung: Das Standbild von Max Unger in Ulm 1900 -- 6. Urbane Erinnerungskultur in der industrialisierten Provinz: Das Reiterstandbild Georg Eberleins in Geislingen 1894 -- 7. >>>Fest wie das Reich im Wettersturm ...<<: Die Kaiser-Wilhelm-Türme in Tübingen 1891 und Ehingen 1892 -- 8. Monarch und Feldherr: Das Stuttgarter Landesdenkmal von 1898 -- 9. Zusammenfassung -- E. Hybris - -- Nation und Machtstaat: Der Bismarck-Kult als Instrument zur Installierung völkisch begründeter Identitätskonzepte -- 1. Gedenksteine -- 1.1. Der Bismarckstein auf dem Tübinger Österberg 1893 -- 1.2. Der Bismarckstein der Hohenheimer Studentenschaft 1900 -- 1.3. Der zivile Politiker: Bismarckstein in Heidenheim -- 1.4. Der Geislinger Gedenkstein von 1908 -- 1.5. Patron des Krieges: Der Biberacher Bismarckstein von 1915 -- 2. Die Bismarck-Büsten -- 2.1. Denker und Lenker: Die Büsten Moltkes und Bismarcks von Adolf von Donndorf in Stuttgart 1889 -- 2.2. Der Politiker als Militär: Die Bismarck-Büste von Wilhelm von Rümann in Urach 1899 -- 2.3. Den beiden größten Deutschen des 19. Jahrhunderts<<: Die Büsten Bismarcks und Moltkes in Backnang 1909 -- Stifter der Verfassung: Das Bismarck-Standbild in Heilbronn 1903 3. -- 4. Standortbestimmung: Der Ulmer Bismarck-Brunnen 1915 -- 5. Omnipräsenz und Mythisierung: Die Bismarck-Säulen nach Wilhelm Kreis in Stuttgart 1904 und Tübingen 1907 -- Zusammenfassung 6. -- Zusammenfassung und Ausblick -- Anhang -- Dokumentation der einzelstaatlichen und nationalen Denkmäler in Württemberg 1800 bis 1918 -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Anmerkungen -- Bildnachweis -- Personen- und Ortsregister. ISBN 9783874071956