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Beschreibung:
24,5 x 30 cm. 184 S. mit 78 teils gefalt. Fotoabb. in Farbe und s/w. Illustr. OPpbd., 33412A.jpg
Bemerkung:
Das Herz der Stadt Berlin, wo vor ca. 800 Jahren mit den Schwesternstädten Berlin und Cölln und dem später besiedelten Friedrichswerder die Metropole ihren Anfang nahm, liegt heute im toten Winkel der urbanen Verkehrsströme, bestenfalls schnell durchquert, selten das Ziel. Diesem für das Gedächtnis der Stadt so wichtigen, aber durch Überformung und politisch motivierte Zerstörung weitgehend anonymen Ort zwischen Spree und Werderschem Markt, Schlossareal und Petriplatz, dem Auswärtigen Amt, der Sperlingsgasse und der Breiten Straße ist das Buch gewidmet. »Anonyme Mitte Berlin« lässt mit den der Fotografie eigenen Fähigkeiten geschichtliche Wandlungsprozesse über einen beschreibenden dokumentarischen Ansatz hinaus erlebbar werden. Das Bildmaterial besteht vorwiegend aus Fotografien von Arwed Messmer von 1994 bis 2009 sowie aus von ihm rekonstruierten und interpretierten Aufnahmen des Stadtfotografen Fritz Tiedemann, der von 1948 bis 1953 im Auftrag der städtischen Bauverwaltung und der Denkmalpflege ein großes Konvolut von Stadtansichten schuf. Begleitet werden die Bilder von einem Essay der Schriftstellerin Annett Gröschner, die die Vielschichtigkeit des Ortes literarisch verarbeitet, und von einem Aufsatz des Fotografen und Fotohistorikers Florian Ebner, der das Projekt unter medialen und fotohistorischen Aspekten beleuchtet.