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Beschreibung:
Motivgröße: 7,8 x 10,1 cm; Blattgröße: 10,1 x 12,5 cm (in den Ecken alt auf einfaches Papier montiert, sonst wohlerhalten).
Bemerkung:
Das Schloss gehörte später König Friedrich Wilhelm III, der es unter der Leitung Karl Friedrich Schinkel umbauen lies und noch später seinem Nachfolger König Friedrich Wilhelm IV., der es wiederum von Friedrich August Stühler umgestalten lies. Gneisenau selbst beschrieb das Gut in einem Brief vom 27.11.1816 an die Frau des Generlas Clausewitz wie folgt: "Die Gegend ist himmlisch, die Mittagsseite (zur Schneekoppe) großartig, die Mitternachtsseite (nach Lomnitz) höchst lieblich. Da sind Wälder und Teiche und Waldung und die schönsten Wiesen. Ich hoffe mit einiger Verstandesanstrengung eines der schönsten Güter zu bilden, das die Erde hat." - Hammer lebte von 1779 bis 1864. Bekannt wurde er vor allem durch seine Ansichten aus Sachsen, Nordböhmen und Schlesien. Mit zu seinen besten Arbeiten zählen die Dresdner Ansichten für den Verleger Rittner. Goethe war übrigens ein großer Bewunderer des Hammerschen Schaffens, das er während seines Aufenthaltes in Dresden 1810 im Atelier des Künstlers persönlich in Augenschein genommen hat. Zur Graphik vgl. die Sammlung der Hamburger Kunsthalle. Dort: "Laut Kovalevski wurden die Jahresmappen im März des folgenden Jahres an die Aktionäre des Kunstvereins verschickt. Neu eingetretene Mitglieder erhielten die Jahresmappen des laufenden Jahres und des vorherigen Jahres kostenlos. Die Mappen der früheren Jahre konnten die neuen Mitglieder käuflich erwerben, dafür wurden die Mappen bei Bedarf nachgedruckt. Deshalb lässt sich die vorliegende Mappe nicht mit abschließender Sicherheit auf das Jahr 1834 datieren, denn es wäre durchaus denkbar, dass ein Mitglied die Mappe erst zu einem späteren Zeitpunkt erwarb. Die Verlosung der Gemälde fand in der Regel um Weihnachten des jeweiligen Jahrgangs statt. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Blätter im folgenden Jahr bis März gestochen und gedruckt wurden. Die Anordnung der Blätter innerhalb der Mappe folgt der von Kovalevski in ihrem Werkverzeichnis aufgestellten Reihenfolge. Auf der Rückseite des Umschlags befindet sich eine Auflistung der verlosten Werke, allerdings lassen sich die entsprechenden Graphik nicht in die selbe Reihenfolge bringen, da oftmals zwei Motive auf ein Blatt gedruckt sind, die in der Auflistung nicht aufeinanderfolgen. - Vgl. zu Hammer: Thieme/Becker Bd. XV, 563.