Beschreibung:

615 S. Pp.

Bemerkung:

Exemplar mit beriebenem und leicht verschmutztem Einband. Die Seiten sind gebräunt, aber sauber. Mit Notizzetteln im Buch. - Vorwort - - Inhaltsverzeichnis - - Einleitung - - Das Thema. Vorausbestimmung der Geschichte. Der historische Vergleich. Morphologie der Weltgeschichte eine neue Philosophie. Für wen gibt es Geschichte? Der antike Mensch ahistorisch. Sein Verhältnis zur Chronologie und Astronomie. Das Weltbild des indischen und ägyptischen Menschen. Mumie und Totenverbrennung als Zeitsymbole. Der westeuropäische Mensch extrem historisch veranlagt. - - Die Form der Weltgeschichte. "Altertum-Mittelalter-Neu- zeit. Flachheit des Schemas, Mangel an Proportion. Das Linien- förmige. Herkunft aus dem Orient; Addition einer "Neuzeit im Abend- lande. Zunehmende Zersetzung des Bildes. Westeuropa kein Schwerpunkt. Vollkommener Relativismus. Goethes Methode die einzig historische. Weltgeschichte als Geschichte einer Gruppe hoher Kulturen. Kulturen als Organismen. - - Das Römertum als Schlüssel zum Verständnis der west- europäischen Zukunft. Unser bisheriges Verhältnis zur Antike ideologisch oder materialistisch (Nietzsche und Mommsen). Enge beider Standpunkte. "Untergang des Abendlandes": Das Problem der Zivilisation. Zivilisation als das Ende jeder Kultur. Griechentum und Römertum: Kultur und Zivilisation. Weltstadt und Provinz. Das Imperium Romanum: der normale Endzustand jeder Zivilisation. Gegenwart und Imperialismus. - - Notwendigkeit des Grundgedankens. Seine Tragweite. Verhältnis zur Philosophie. Inferiorität des heutigen Philosophierens: kein lebendiges Verhältnis zur Zeit. Gibt es noch eine echte Möglichkeit? Nach der systematischen und der ethischen Periode eine letzte, skeptische (historisch-relativistische). Statt des Erkenntnis- und des Wertproblems das Formproblem als Schwerpunkt. Erweiterung der historischen Morphologie zu einer universellen Symbolik. - - Entstehung des Buches. Anlaß. Inhalt. Ordnung. - - Tafeln zur vergleichenden Morphologie der Weltgeschichte - - 1. Kapitel: Vom Sinn der Zahlen - - Grundbegriffe. Richtung und Ausdehnung: chronologische und mathematische Zahl. Die Zahl als Prinzip der Grenzsetzung. - - II. Kapitel: Das Problem der Weltgeschichte - - I. Physiognomik und Systematik - - Notwendigkeit einer neuen historischen Methode. Ausschaltung der Ideale und Moralen als Wertmesser der Entwicklung. Geschichte und Natur Gestalt und Gesetz Richtung und Ausdehnung. Physiognomik und Systematik als die beiden Arten morphologischer Weltbetrachtung. - - Was ist eine Kultur? Aufbau der höheren Geschichte. Goethes Urphänomen. Tempo, Lebensdauer, Stil, Tod hoher Kulturen. Wiederholung des Kulturganges im zugehörigen Einzeldasein. Begriff der Homologie von Epochen. Gleichartiger Bau aller Kulturen. Möglichkeit morphologischer Vorausbestimmung und Rekonstruktion historischer Perioden. - - II. Schicksalsidee und Kausalitätsprinzip - - Zwei Formen kosmischer Notwendigkeit: organische und an. organische Logik = Schicksal und Kausalität (Lebensgefühl und Erkenntnisform). Beziehung zu Weltsehnsucht und Weltangst - III. Kapitel: Makrokosmos - - I. Die Symbolik des Weltbildes und das Raumproblem.. - - Was ist ein Symbol? Idee des Makrokosmos. Die Welt als In- begriff von Symbolen in bezug auf eine Seele. Jeder Mensch hat eine eigne Umwelt. Raum und Tod. "Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis." Das Raumproblem. Nur die Tiefe ("dritte Dimension") raumbildend. Kants Theorie. Unabhängigkeit der Mathematik von der Anschauung. Variabilität des Sehbildes. Mehrzahl möglicher Raumarten. Raumtiefe = Richtung (Zeit). Identität des Tiefenerlebnisses mit dem Erwachen des Innenlebens. Idealtypus der Ausdehnung: jede Kultur besitzt ein eignes Ursymbol. Das abendländische Ursymbol: der unendliche Raum. Kants Problem für die Griechen gar nicht vorhanden. Der Parallelensatz Euklids und die Vielzahl der Raumstrukturen in der westeuropäischen Mathematik. Das antike Ursymbol: der stoffliche Einzelkörper. - - II. Apollinische, faustische, magische Seele - IV. Kapitel: Musik und Plastik.