Beschreibung:

VIII; 224 Seiten; zahlr. Illustr.; graph. Darst.; 24,5 cm; fadengeh. Orig.-Halbleinenband.

Bemerkung:

Sehr gutes Exemplar; der Einband an einer Stelle leicht beschabt; innen kl. Bibliotheksstempel. - NAZI-Literatur / Rassentheorie - Willy Hugo Hellpach (* 26. Februar 1877 in Oels, Provinz Schlesien, Deutsches Reich; ? 6. Juli 1955 in Heidelberg; Pseudonym Ernst Gystrow) war ein deutscher Politiker, Journalist, Psychologe und Arzt. 1925 kandidierte er für die Deutsche Demokratische Partei (DDP) bei der Wahl zum Reichspräsidenten. ... Vor 1902 publizierte Hellpach unter dem Pseudonym "Ernst Gystrow". Später verfasste er, besonders nach 1925, einige teils umfangreiche Bücher zu geistes- und sozialwissenschaftlichen sowie politischen Themen. Zwei seiner am Pantheismus bzw. Panentheismus orientierten Bücher zeugen zudem von seinem Interesse an theologischen Fragen. Mit dem Begriff "Nosopsychom" bezeichnete Hellpach Zeichen einer psychischen Störung, die im Zusammenhang mit einer körperlichen Erkrankung stehen und ist dementsprechend auch für die Geschichte der Psychosomatik bedeutend.[6] Zukunftsweisend waren seine Abhandlungen auch für die Entwicklung des Fachgebietes der Medizinischen Psychologie in Deutschland, die bei ihm mit dem Begriff "Klinische Psychologie"[7] weitgehend gleichsetzbar ist. Mit den in seinem 1911 erschienenen Buch Die Geopsychischen Erscheinungen. Wetter, Klima und Landschaft in ihrem Einfluß auf das Seelenleben dargestellt entwickelten Ideen gilt er heute weltweit als Begründer der Umweltpsychologie. Bereits bei psychiatrischen Patienten in geschlossenen Anstalten bekannte Symptome und Besonderheiten beschrieb er in Anlehnung an den Roman Der Zauberberg als "Zauberbergkrankheit" auch für Tuberkulosepatienten, die sich längere Zeit in einer Heilanstalt aufenthalten. ? (wiki) // INHALT : Vorrede. ------ Erstes Kapitel: Elemente der Physiognomik. ------ I. Bevölkerungsphysiognomische Grundregeln. ------ II. Völker - Stämme - "Schläge". ------ III. Erscheinung und Gesicht. ------ IV. Die Dreifalt des Menschengesichts. ------ (hierzu Tafel I u. II, Abb. 1-5) ------ Anmerkungen und Nachweise. ------ Zweites Kapitel: Das fränkische Gesicht. ------ (hierzu Tafel III-VI u. XI, Abb. 6-16, 30 u. 32; Karte I) Anmerkungen und Nachweise. ------ Drittes Kapitel: Das schwäbische Gesicht. ------ (hierzu Tafel VII-XI, Abb. 17-29 u. 31; Karte I) Anmerkungen und Nachweise. ------ Viertes Kapitel: Das saxothüringische Gesicht. ------ (hierzu Tafel XII-XIV, Abb. 33-42; Karte I) Anmerkungen und Nachweise. ------ Fünftes Kapitel: Das bairische Gesicht. ------ (hierzu Tafel XV u. XVI, Abb. 43-47; Karte I) ------ Sechstes Kapitel: Die norddeutsche Problematik. ------ a) Das saxonordische Gesicht. ------ (hierzu Tafel XVII-XXI, Abb. 48-63) ------ b) Die (gesamt-)fälische Rasse und das (west-) fälische Gesicht. (hierzu Tafel XX-XXIII, Abb. 56, 59, 61-67) ------ c) Das Preußentum und der ostische Meridian. ------ (hierzu Tafel XXIV-XXVIII, Abb. 68-83; Karte II. Anmerkungen und Nachweise. ------ Siebentes Kapitel: Randzonen und Brückenstämme. ------ a) Balten und Friesen. ------ (hierzu Tafel XXIX u. XXX, Abb. 84-90) ------ b) Die Böhmendeutschen. ------ c) Die Lausitz. ------ d) Das hessische Problem (m. Zeichnung). ------ e) Die "Rheinländer". ------ (hierzu Tafel XXXI-XXXIII, Abb. 91-100) ------ Anmerkungen und Nachweise. ------ Achtes Kapitel: Antlitzkunde als Beitrag zur Wesensergründung der Volksstämme (Tragweite und Begrenzung der Aufgabe - Verfahren der Erkundung - Empirie und Theorie). ------ a) Zählung am Wege. ------ b) Typus und Mehrzahl. ------ c) Die Typenvorweisung. ------ d) Anlage und Umwelt in der Physiognomik. ------ e) Das Rätsel des Wesens der Stämme. ------ Anmerkungen und Nachweise. ------ Eigene Vorarbeiten des Verfassers. ------ Verzeichnis der Abbildungen. ------ Sachstichwörterverzeichnis.