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297 S. Originalbroschur.
Bemerkung:
Deutliche Lese- und Gebrauchsspuren, zahlreiche Randanstreichungen mit Bleistift. Exemplar aus dem Vorbesitz des Philosophen Albrecht Wellmer. Ab 1974 bis 1990 war Albrecht Wellmer Ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Konstanz, von 1985 bis 1987 Professor an der New School for Social Research in New York und seit 1990 Ordentlicher Professor für Philosophie (Lehrstuhl für Ästhetik, Hermeneutik und Human Sciences) an der Freien Universität Berlin; Professor emeritus seit September 2001. Gastprofessuren: Haverford (USA), Stony Brook (USA), Collège international de philosophie (Paris, 1988), New School for Social Research (New York, 1995), Universiteit van Amsterdam (1996). - Der Parallelismus der >hebräischen Poesie< (Psalmen, Hiob) geriet im 18. Jahrhundert ins Kreuzfeuer einer ästhetischen Kritik, die sich am Phänomen der durchgängigen Verdopplung und inneren Wiederholung störte. Herder, der Ehrenretter des Parallelismus, ging umgekehrt so weit, die Struktur der rhythmischen Wiederkehr in sich selbst als Grundphänomen aller Poesie zu reklamieren. Der wohl bedeutendste Vertreter der linguistisch strukturalistischen Poetik des 20. Jahrhunderts, Roman Jakobson, hat ein analytisches Instrumentarium entwickelt, das Herders kühnen Andeutungen eine positive wissenschaftliche Bestätigung gibt, und Jakobson stellt daher ins Zentrum seiner Poetik den Satz: "Die Struktur der Dichtung ist die eines fortlaufenden Parallelismus." Eine theoretische Bedeutung hat Jakobson diesem rein faktischen Befund aber nicht abgewinnen können. Eben dies versucht die vorliegende Arbeit, indem sie unter Rekurs auf die frühromantische Theorie der unendlichen poetischen Selbstreflexion und auf verwandte Gedanken bei Hölderlin die kunstphilosophische und her-meneutische Dignität poetischer Selbstverdopplung - als eines in zahllosen Varianten begegnenden Grundphänomens des Ästhetischen - darstellt. ISBN 3518578642