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VIII, 111 S.; Illustr. und ca. 100 Seiten (durchgeh. illustriert); 39,5 cm; 2 fadengeh. Orig.-Leinenbände mit farb. illustr. Schuber.
Bemerkung:
Sehr gute Exemplare / 2 BÄNDE; der illustr. Schuber stw. etwas berieben. - EINZELBAND / Teilband 1: Der Text / Teilband 2: Die Bilder. - ISBN 3875844807. - (Textband : Faksimile in Frakturschrift). - Geleitwort: Dieter Beuermann und Walter Rasch. - 1936 erschien der Band I der "Geschichte des Schlosses zu Berlin"" von Albert Geyer und damit die erste umfangreiche Monographie der Baugeschichte des bedeutendsten preußischen Königsschlosses. Albert Geyer, der selbst über dreißig Jahre lang als Architekt und als der letzte Schloßbaumeister unter Wilhelm II. tätig war, verfaßte sie im Auftrag des Ober-Hofmarschallamtes, der späteren Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten. Geyers Autorenschaft gründet sich auf sein nahezu enzyklopädisches Wissen, seine sorgfältige Recherche und seine detaillierte Kenntnis des komplexen Baus und dessen Jahrhunderte währende Baugeschichte. Selbstbewußt darf er sich in seinem Vorwort als den "zur Zeit besten Kenner des Bauwerks" empfehlen - ein Urteil, das bis heute uneingeschränkte Gültigkeit genießt. Um so bedauerlicher war bisher die Tatsache, daß dieses baugeschichtlich bedeutende Werk seit langem vergriffen und nur hin und wieder in Antiquariaten zu hohem Preis zu erwerben war. Durch gemeinsame Anstrengung ist es jetzt gelungen, mit dieser faksimilierten Ausgabe den ersten Band wieder zugänglich und verfügbar zu machen. Der Nicolaischen Verlagsbuchhandlung war die Neuherausgabe Verpflichtung und Freude, steht sie doch mit dem hier vorgelegten Nachruck in der Tradition ihres Ahnherrn, von dem Geyer anerkennend vermerkt, die Geschichte des Schlosses habe durch Friedrich Nicolai ihre "erste zusammenhängende und kritische Darstellung" erfahren. Mit der Förderung dieser Ausgabe kommt die Stiftung Preußische Seehandlung ihrer selbstauferlegten Verpflichtung nach, das Gedenken an historische Ereignisse und Persönlichkeiten der preußischen Geschichte zu bewahren. ? (Geleitwort) // Albert Geyer (* 17. Mai 1846 in Charlottenburg; ? 14. September 1938 in Berlin) war ein deutscher Architekt und preußischer Baubeamter, der sich auch als Bauhistoriker betätigte. Neben dem Studium war er als Praktikant bei Wilhelm Haeger im Baubüro für den Neubau der Reichsbank tätig, um später an der Berliner Bauakademie studieren zu können. Nach Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 nahm er sein Studium an der Bauakademie auf, das er 1874 mit der Bauführerprüfung (dem ersten Staatsexamen im Baufach) abschloss. Sein ausgezeichnetes Ergebnis wurde mit einer staatlichen Reiseprämie gewürdigt, die er für eine Studienreise in die Schweiz, Belgien, Frankreich und durch Deutschland nutzte. Anschließend wurde er von Reinhold Persius für seine Privatbauten in Potsdam angestellt. An der Bauakademie legte er 1880 die Baumeisterprüfung (das zweite Staatsexamen im Baufach) ab und wurde Mitarbeiter der Schlossbaukommission. Von 1909 bis zu ihrer Auflösung am 1. April 1921 war er ihr letzter Direktor. Unter seiner Leitung erfolgten - oft nach Entwürfen des kaiserlichen Hofarchitekten Ernst von Ihne - umfangreiche Umbauten und Modernisierungen, zum Beispiel am Berliner Stadtschloss. 1909 wurde er zum außerordentlichen und 1913 zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie des Bauwesens ernannt. ... (wiki) // " ... (es) entsteht ein geschlossenes, vom starken Interesse des Autors an seinem Gegenstand getragenes Gesamtbild. Wenn er häufig den nach brandenburgischen Herrschern vorgegebenen chronologischen Rahmen überschreitet, so geschieht das, um die zeitliche Vielschichtigkeit eines Gebäudeteils durch Verweise in Vergangenheit und Zukunft nachzuzeichnen. Bauarchäo-logische Forschungen im heutigen Sinn waren zu Geyers Zeit bei neuzeitlichen Objekten nicht üblich (wohl aber in der archäologischen Forschung). Sie wären auch von dem im tiefsten Grunde eher künstlerischen als wissenschaftlichen Verhältnis Geyers zum Schloß als zu kostspielig und überzogen angesehen worden. Dagegen fühlte er sich, ganz Kind seiner Zeit, sehr wohl beim Rekonstruieren, oder wie man das um 1900 gern nannte, Restaurieren verlorener historischer Bauzustände. Seine zeichnerische Wiederherstellung des Palastes Kurfürst Joachims II. hat im Lichte neuerer Forschungen doch etwas mehr vom Glanz wilhelminischer Neurenaissance angenommen als ihr bekommt. Der vorliegende erste Band beschäftigt sich mit der frühen Geschichte des Berliner Schlosses. Aus den dunklen Anfängen des 15. Jahrhunderts entsteht vor dem Auge des Lesers die prächtige Renaissanceanlage des Kurfürsten Joachim II., des ersten Monumentalbaus des neuen Stils in Brandenburg, schon zu Geyers Zeiten nur noch zu ahnen. Unklarheiten, was Chronologie und ausführende Meister angeht, bestehen vielfach bei den Bauten der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis hin zu dem großen, vielfach umgebauten Quergebäude, mit dem der Spandauer Festungsarchitekt Rochus Graf zu Lynar die Anlage in zwei Höfe teilte. Mit der Wiederbelebung des im Dreißigjährigen Krieg heruntergekommenen Schlosses unter dem Großen Kurfürsten und Friedrich III. endet der erste Band. ? " (Einführung J. Julier)