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XVI; S. 514 - 1343; 22,5 cm; fadengeh. Halbleinenband d.Zt.
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Gutes Exemplar; Bindung leicht gelockert; Gebrauchs- u. Lagerspuren; Bibliotheksstempel; Schnitt etwas fleckig. - Zweiter Teil ( = EINZELBAND ). // Hebräisch / Deutsch. - Heinrich Friedrich Wilhelm Gesenius (* 3. Februar 1786 in Nordhausen; ? 23. Oktober 1842 in Halle an der Saale) war ein deutscher Theologe, Gelehrter der Kulturen und Geschichte des Nahen Ostens und einer der bedeutendsten Gelehrten und Erforscher der semitischen Sprachen, besonders des Hebräischen. Gesenius' Arbeiten zur hebräischen Sprachforschung gelten als bahnbrechend. Er zählt zu den Ersten, die das Studium der semitischen Sprachen mit wissenschaftlichem Anspruch betrieben. Als gemäßigter (theologischer) Rationalist geriet er damit in Opposition zur zeitgenössischen Haltung, die semitischen Sprachen seien geheiligt. Umfassende historische, archäologische und religionsgeschichtliche Kenntnisse verleihen seinen Werken zusätzliche Autorität als führender Orientalist seiner Zeit. Lexikografie und Grammatik waren seine Hauptgebiete. Der Einfluss seiner Arbeiten erstreckt sich bis in die heutige Zeit. Seine Hebräische Grammatik wird noch heute in reprografischen Nachdrucken der Anfang des 20. Jahrhunderts erschienenen Auflagen verlegt und verwendet. Sein Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über die Schriften des Alten Testaments erschien in mehreren Teilen von 1810 bis 1812. Es gab davon kürzere Fassungen für den Schulunterricht und mehrere Überarbeitungen und Neuauflagen. Es begründete die moderne Lexikografie des Hebräischen. Hinsichtlich seiner Bedeutung und seines Einflusses dürfte Gesenius alle anderen hebräischen Lexikographen in den Schatten stellen. Das Wörterbuch kam zuletzt 2013 in der 18. Auflage in einer grundlegenden Neubearbeitung durch Rudolf Meyer und Herbert Donner heraus, die zuvor von 1987 bis 2012 in sieben Einzellieferungen erschienen war. Sowohl die Grammatik als auch das Wörterbuch wurden auch auf Lateinisch und Englisch herausgebracht und waren Vorbild für Grammatiken und Wörterbücher in weiteren Sprachen. Das Wörterbuch bildete die Grundlage für die Semitistik als sprachvergleichendes Fach. ? (wiki) // " ... Es scheint öfters von den Interpreten und Lexicographen verkannt worden zu seyn, daß die hebräische Sprache ebenso, wie jede einzelne Mundart, eines ausgebreiteten Sprachstammes, ihre Provinzialismen oder Idiomen, d.h. ihre eigenthümlichen Wörter und Wortbedeutungen habe, die sich in keinem verwandten Dialekte finden: oder man hat sich wenigstens diesen Satz nicht hinlänglich vergegenwärtigt und manche Folgen übersehn, die daraus nothwendig hervorgehn. Solche ächte Provinzialismen sind eine Anzahl der bekanntesten und häufigsten hebräischen Wörter z. B. Erde; sammeln; Wort; Volk; Thür; schneiden u.s.w. und an den Bedeutungen so häufiger und durch den Gebrauch gesicherter Wörter hat man allerdings niemals gezweifelt. Dasselbe hat man auch einer Anzahl anderer Wörter von mittlerer Frequenz widerfahren lassen, wenn sich gleich ihre Bedeutung nicht aus den Dialekten erweisen läßt, doch hat man in, einzelnen Fällen schon hier den Gesichtspunct aus den Augen verloren, und eine aus vielen Stellen als hebräisch erweisliche Bedeutung bezweifelt oder verworfen, weil sie sich nicht in verwandten Dialekten fand. ... " (Vorwort)