Preis:
70.00 EUR (kostenfreier Versand)
Preis inkl. Versand:
70.00 EUR
Alle Preisangaben inkl. USt
Verkauf durch:
Fundus-Online GbR
Daniel Borkert/Gilbert Schwarz/Urban Zerfaß
Kurfürstenstr. 14
10785 Berlin
DE
Zahlungsarten:
Rückgabemöglichkeit:
Ja (Weitere Details)
Versand:
Büchersendung / ab 60 Euro frei!
Lieferzeit:
1 - 3 Werktage
Beschreibung:
106 Seiten; 19 cm; fadengeh. Broschur.
Bemerkung:
Sehr gutes, sauberes Exemplar; nahezu ohne Gebrauchs- und Lagerspuren. - EA / Erstausgabe. - " Diese Vorträge sind vor den Horterziehern der Stadt Wien gehalten worden " (Seite 5) // INHALT : Erster Vortrag: Die infantile Amnesie und der Oedipuskomplex ------ Zweiter Vortrag: Das infantile Triebleben. ------ Dritter Vortrag: Die Latenzperiode. ------ Vierter Vortrag: Die Beziehungen zwischen Psychoanalyse und Pädagogik. // Anna Freud (geboren am 3. Dezember 1895 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben am 9. Oktober 1982 in London) war eine österreichisch-britische Psychoanalytikerin und Tochter Sigmund Freuds. Bekannt wurde sie durch ihre Arbeiten zur psychoanalytischen Pädagogik und Kinderanalyse einerseits und jene über Abwehrmechanismen andererseits. Im Jahr 1938 floh sie gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern nach Großbritannien und erwarb die britische Staatsbürgerschaft. Anna Freud wurde zunächst Lehrerin und unterrichtete von 1917 bis 1920 am Wiener Billrothgymnasium, doch galt ihr Interesse schon früh der Psychoanalyse. Sie absolvierte eine Lehranalyse bei ihrem Vater und wurde schließlich selbst als Psychoanalytikerin tätig; 1923 eröffnete sie in der Berggasse 19 neben den Räumlichkeiten ihres Vaters ihre eigene Praxis. Als treusorgende Tochter war Anna Freud für ihren Vater als Sekretärin und Assistentin tätig, organisierte seine Auftritte, pflegte den Krebskranken und vertrat ihn auf Kongressen. In den 1920er Jahren freundete sie sich, wie zuvor schon ihr Vater, mit Lou Andreas-Salomé an, einer russisch-deutschen Psychoanalytikerin und Vertrauten von Nietzsche und Rilke. ... (wiki) // " ... Die Geschwister sind nicht die einzigen Konkurrenten, die ihm (dem Kind) den Besitz der Mutter streitig machen. Wichtiger als sie ist der Vater. Nur spielt der Vater im Leben des kleinen Knaben eine doppelte Rolle. Der Knabe haßt ihn als Rivalen, wenn er sich als rechtmäßiger Besitzer der Mutter aufspielt, wenn er die Mutter wegnimmt, mit ihr fortgeht, sie wie sein Eigentum behandelt, darauf besteht, mit ihr allein zu schlafen. In allen anderen Beziehungen aber liebt und bewundert er ihn, rechnet auf seine Hilfe, glaubt an seine Stärke und Allmacht und kennt keinen größeren Wunsch, als ihm in der Zukunft gleich zu werden. So entsteht für den Knaben die unerhörte und fürs erste unlösbare Schwierigkeit, daß er den gleichen Menschen zur gleichen Zeit liebt, bewundert, aber auch haßt und totwünscht. Bei der Beziehung zu den Geschwistern handelt es sich nur darum, die bösen Wünsche einzudämmen, um der Mutter zu gefallen. Hier aber steht zum erstenmal ein Gefühl gegen das andere. Ich überlasse es Ihnen, sich die weiteren Schwierigkeiten selbst auszumalen, in die der kleine Knabe durch diesen Konflikt gestürzt wird: die Angst vor der Kraft seiner bösen Wünsche, vor der Rache des Vaters und dem Verlust seiner Liebe, die Störung aller Harmlosigkeit und Ruhe in der Beziehung zur Mutter, das böse Gewissen und die Todesängste. Ich werde an anderer Stelle noch mehr darüber zu erzählen haben. ? " (Seite 29; erster Vortrag)