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Illustr. Pp.-Mappe mit 67 Karten / Illustr. (auch farbig) (ca. 10,5 x 15 cm).
Bemerkung:
Gutes Exemplar; die illustr. Mappe stw. minimal berieben. - " Im Verlaufe der Zeit - wie denn auch sonst: Launen und Zickereien, Zorn und Wut, Repliken, Eitelkeiten und vor allem: Amusement. 1984 - 1989. 67 "Öffkas" = Öffentlichkeitsarbeit ... " (Titelblatt) // Horst Janssen (* 14. November 1929 in Wandsbek bei Hamburg; ? 31. August 1995 in Hamburg) war ein deutscher Zeichner, Grafiker, Autor, Plakatkünstler, Illustrator und Fotograf. Mit seinen Zeichnungen, Aquarellen, Gouachen, Radierungen, Holzschnitten und Lithographien gilt Janssen als einer der herausragendsten und produktivsten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts 1968 wurde er mit dem Graphikpreis der Biennale in Venedig ausgezeichnet. 2000 wurde das ihm und seinem Werk gewidmete ?Horst-Janssen-Museum? in Oldenburg eröffnet. ... Horst Janssen gehörte schon in den 1950er Jahren neben Reinhard Drenkhahn, Hans Platschek, K.R.H. Sonderborg und Paul Wunderlich zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Hamburgs. Während Platschek und vor allem Sonderborg dem Lager der in den Nachkriegsjahrzehnten herrschenden Abstraktion von Tachismus bzw. Informel folgten, blieben Drenkhahn, Janssen und Wunderlich strikt an Figürlichkeit orientiert. Bis zum Ende seiner Laufbahn nimmt Janssen eine ästhetische Haltung ein, die er jenseits aller Ideologien und "-ismen" auf folgenden Aphorismus zuspitzt: "Baum-Anschauung statt Weltanschauung." Janssen hat sich für seine Bildauffassung stilistische Elemente von Dürer über Goya bis zu Munch, Ensor, dem frühen Klee (und etlichen anderen) produktiv angeeignet und eigensinnig weiterentwickelt. Mag der ihm oft zugeschriebene Begriff des Phantastischen Realismus bzw. des Phantastischen auch bezeichnen, was versponnen ist, wovon es in der Bildwelt Janssens mehr als genug bizarre Beispiele gibt, so wird ihm diese Zuordnung jedoch keineswegs gerecht. Bei ihm gibt es keine nur ausgedachten "Bildsujets aus mythischen Themen, kosmischen Träumen, alttestamentlichen Fabeln und apokalyptischen Visionen", wie sie sich etwa bei den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus programmatisch finden lassen, allenfalls spielt Janssen mit solchen Motiven, wie z. B. bei dem in der Kunstgeschichte so beliebten klassischen Sujet Leda und der Schwan von 1979, wo er - anders als seine Vorläufer - bewusst und provozierend den heiklen Augenblick festhält, wo Tierschnabel und weibliches Geschlecht im Begriff sind, sich zu finden. Janssen ist sowohl als bildender Künstler als auch als Dichter in einer stetig anwachsenden Menge von Büchern über ihn oder von ihm präsent, deren kleinerer Teil in diversen Verlagen, deren Hauptteil - an die 200 Publikationen - jedoch im Verlag St. Gertrude erschienen ist. Für das dafür notwendige Verhältnis gegenseitigen Nehmens und Gebens war es von Vorteil, dass Janssen mehrere Jahre lang sein Atelier im ersten Stock des Verlagsgebäudes hatte. In dieser Zeit wurden zahlreiche Grafikeditionen publiziert. ? (wiki)