Beschreibung:

217 S. : Ill. ; 21 cm, 322 gr. Broschur.

Bemerkung:

Das Haus verbinden wir mit Geborgenheit und Sicherheit. Es ist Teil unserer Sehnsuchtsliebe nach der idealisierten Kindheit im Elternhaus, und gleichzeitig symbolisiert es eigene Zukunftswünsche nach Selbständigkeit im eigenen Haus. Das eigene Haus bedeutet aber auch ein Festgelegt-Sein, ein Stück Unfreiheit: Individualität wird zur Konformität, Freiheit zur Festlegung, Sicherheit zur Abhängigkeit. Möchte man sich im Haus selbst eine mütterliche Hülle schaffen, entdeckt man über kurz oder lang mit unheimlichem Gefühl, dass es auch den Charakter des Grabes annehmen kann. So ist das Haus und jede seiner Formen ein Kristallisationspunkt eines basalen ambivalenten Autonomie-Abhängigkeitskonflikts, den wir alle kennen und dem Mathias Hirsch nachgeht: witzig und hintergründig - kulturwissenschaftlich und psychoanalytisch. -- Inhalt: Einleitung -- Das Haus bedeutet mütterlicher Schutz und Geborgenheit -- Das Haus als Mutterleib und Körper -- Das Haus als Selbst -- Kind und Haus -- Das ödipale Haus -- Das Haus im Traum -- Das Elternhaus -- Das Großelternhaus -- Das Familienhaus -- Das Traumhaus - der Traum vom selbstbestimmten Leben -- Das Ferienhaus -- Das Haus bedeutet Tod -- Das Mausoleum. ISBN 9783898065122