Beschreibung:

590 Ss., 1 Bl. 8°. Orangefarb. Pp. mit weißem Rückentitel u. illustr. Umschl.

Bemerkung:

ERSTE AUSGABE. - "Der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Hektor Haarkötter (geb. 1968 in Oldenburg) hat die erste Kulturgeschichte des Notizzettels geschrieben und gleichzeitig eine Philosophie dieses unscheinbaren Mediums verfasst. Denn Notizzettel - Einkaufszettel, Spickzettel, Schmierzettel, Skizzen, Entwürfe, Karteikarten, Haftnotizen, Wandkritzeleien - sind der erste Haltepunkt vom Gedanken zum Geschriebenen: Ich denke, also notiere ich. Wer den Menschen beim Notieren zusieht, der kann ihnen beim Denken zusehen. Erstmals erzählt Hektor Haarkötter die Kulturgeschichte des Notizzettels von den dunklen Anfängen bis in die unklare Zukunft und formuliert gleichzeitig dessen Theorie. ... Der Notizzettel ist Hard- und Software in einem, nicht nur ein Medium des Denkens, sondern vielleicht das Denken selbst. ... Mit auf die Reise durch die schillernde Welt der Notizzettel gehen Lionardo da Vinci, Ludwig Wittgenstein, Astrid Lindgren, Robert Walser, Hans Heberle, Georg Christoph Lichtenberg, Arno Schmidt, Herta Müller, Niklas Luhmann uvm. Die Wahrheit hinter 'Zettel's Traum' wird ebenso erzählt wie die Geschichte der Graffiti als 'Notizen an der Wand' ... Die Entwicklung des Zettelkastens wird ebenso geschildert wie seine Bedeutung für den Büroalltag des 20. Jahrhunderts. Vor allem geht 'Notizzettel' aber der Frage nach, wie sich die Praxis des Notierens und des Schreibens im Übergang zum digitalen Zeitalter verändert hat und welche Auswirkungen das auf das Denken und die Kommunikation hat." (Verlag). Mit einem Kapitel 'Der Zettel im Kasten. Zettel's Albtraum' über Arno Schmidt (Ss. 358-372 mit 3 Abb.; Müther 22. Nachlfg. S. 88 28.04.2021). - Umschlaggestaltung: Gundula Hißmann u. Andreas Heilmann, Hamburg; Umschlagabbildung: Getty Images, Thomas Winz.