Beschreibung:

352 S. : Illustr. ; 20 cm; kart.

Bemerkung:

Gutes Exemplar; der illustr. Einband berieben; kleine Lagerspuren. // Aus der Bibliothek des libertären Dokumentaristen Hansdieter Heilmann; mit Bleistift-Anstreichungen und Zettel-Beilagen / 1. Blatt mit WIDMUNG von Elfriede Brüning (an H. Heilmann) und SIGNIERT. - Mit Personen-Register. - Elfriede Brüning (Pseudonym Elke Klent; * 8. November 1910 in Berlin; ? 5. August 2014 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. ... Nachdem sie das Gymnasium nach der zehnten Klasse verlassen hatte, arbeitete sie als Büroangestellte und ab 1929 als Sekretärin in einer Berliner Firma der Filmbranche. Gleichzeitig erschienen erste journalistische Arbeiten im Feuilleton diverser Zeitungen, so im Berliner Tageblatt, im Berliner Börsen-Courier und in der Vossischen Zeitung. Nach dem Besuch der Marxistischen Arbeiterschule trat Brüning, deren Eltern in der Arbeiterbewegung engagiert waren, 1930 der KPD bei und wurde Mitarbeiterin der kommunistischen Presse in der Weimarer Republik. Ab 1932 gehörte sie dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS) an. Die nationalsozialistische Machtübernahme verhinderte 1933 das Erscheinen ihres ersten, sozialkritischen Romans Handwerk hat goldenen Boden; er erschien erstmals 1970 unter dem Titel Kleine Leute. Brüning verlegte sich stattdessen auf die Unterhaltungsliteratur und veröffentlichte 1934 den erfolgreichen Roman Und außerdem ist Sommer. In den ersten Jahren des Dritten Reiches arbeitete Elfriede Brüning im kommunistischen Widerstand mit und lieferte unter dem Pseudonym Elke Klent Beiträge für die Neuen Deutschen Blätter, eine in Prag erscheinende deutsche Exilzeitschrift. Sie unternahm auch im Auftrag des BPRS Kurierfahrten nach Prag. In einem Hinterzimmer der Ladenwohnung ihrer Eltern tagte das illegale ZK der KPD unter Ernst Thälmann. ? (wiki) // 23 Kapitel über das Leben einer Schriftstellerin in fünf Arten von Deutschland: im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Dritten Reich, in der DDR und in der Bundesrepublik der Nachwendezeit. Geboren in einer armen Familie der unteren Mittelschicht, begann Elfriede Brüning schon mit fünfzehn Jahren zu schreiben: in den "goldenen Zwanzigern" kleine Artikel und Reportagen für Berliner Tageszeitungen, später Romane und Tatsachenberichte aufgrund langer Recherchen und eigener Erfahrungen als lebenshungrige Angestellte, als Illegale, als Frau eines Gutsbesitzersohnes, als Alleinstehende und Mutter. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten standen meistens Frauen, so z. B. die Widerstandskämpferin Hilde Coppi, die berufstätigen Mütter ohne Männer nach dem verlorenen Krieg, die Studentinnen der Arbeiter-und Bauernfakultäten, die Probleme von Ehe, Scheidung und Dreiecksverhältnissen, zuletzt auch das Schicksal der aus den Stalinschen Straflagern in die DDR heimgekehrten Kommunistinnen. ... (Verlagstext) ISBN 9783885205135