Beschreibung:

Ca. 90 Seiten; s/w-Illustrationen; 15 cm; kart.

Bemerkung:

Gutes Exemplar; Einband stw. etwas beschabt. - Auflage: 391 numerierte Exemplare / dieses Ex. trägt die (hs.) Nr.: 299 / 391. - Deutsch; englisch; russisch. - Schwarze Quadrate von Baumgarten --- Böhmler --- Brehmer --- Buthe --- Distel --- Fischer --- Gerstner --- Gerz v. Graevenitz --- Graubner --- Haacke --- Hamilton --- Jappe --- Jochims --- Krüger --- Lecci --- Mields --- Möbus --- Nitsch --- Oppermann --- Polke --- Roth --- Rühm --- Ruthenbeck --- Schmidt-Heins --- Schuler --- Spoerri --- Staeck --- Thomkins --- Uecker --- Ulrichs --- Völkle --- Walther --- Wiener v. Windheim; vorgelegt von Dietrich Helms in der edition copie (Text aus d. Beilage) // Das schwarze Quadrat von Malewitsch gilt als eine Wendemarke in der Entwicklung der Kunst. Es ist in unserer aller Kopf, obwohl wir es nicht kennen. Wir haben von ihm Nachrichten - Beschreibungen und Abbildungen -, die ungenau sind und die voneinander abweichen, je nachdem auf welche Fassung des Schwarzen Quadrates sie sich beziehen. Die erste Fassung des Bildes soll sich im De-pot des Russischen Museums in Leningrad befinden, sie wird nicht öffentlich gezeigt. Allererst in der Ausstellung "Paris - Moskau" im Centre Pompidou in Paris 1979 hat man uns eine spätere Aus-führung des Bildes zugänglich gemacht. Zwischen 1974 und 1979 habe ich bei unterschiedlichen Gelegenheiten Freunde um eine Notiz ihrer Vorstellungen vom Schwarzen Quadrat gebeten. Aus den Ergebnissen lege ich - sortiert nach der Reihenfolge ihrer Entstehung - hier eine Auswahl vor. Das Schwarze Quadrat von Malewitsch dürfte gerade deshalb, weil wir es nicht tatsächlich kennen, in unserer Vorstellung virulent sein. Das einfache und schlüssige Vorstellungsmuster läßt sich nach eigenem Vermögen und persönlicher Neigung ausfüllen. Es verlangt - als ein Bildvakuum - nach dieser Zutat. In der Sammlung von Äußerungen zum Schwarzen Quadrat wird die Eigenart der einzelnen Autoren deutlich. Darüber hinaus dürfte erkennbar werden, welches Vorstellungsfeld von dem einen Vorbild berührt wird. Es könnte sein, daß in der Gesamtheit der Einzeläußerungen zum Schwarzen Quadrat von Malewitsch sich uns dieses Bild vergegenwärtigt. (Vorwort v. D. Helms)