Beschreibung:

XVI, 264 S. : Ill., graph. Darst. ; 24 cm; kart.

Bemerkung:

Gutes Ex.; Vortitel m. hs. Besitzvermerk. - ... Der Autor ? entwickelt eine neue Strukturtheorie, die nicht auf Konstrukten wie "psychischer Apparat" oder "Selbst" aufbaut, sondern von gesicherten Erkenntnissen über das Gehirn bzw. dessen Funktionsleistungen ausgeht und aktuelle Modellvorstellungen einbezieht. Deneke macht den Leser zunächst auf beeindruckend nachvollziehbare Weise mit wichtigen Prinzipien der Arbeitsweise des Gehirns vertraut. Auf diesem Hintergrund entwickelte er dann ein Strukturmodell, das u.a. auch einen pragmatischen Umgang mit dem Hirn-Seele-Problem erlaubt. Die vorgelegte neue Strukturlehre ist primär klinisch ausgerichtet. Der Autor hat dazu eine Darstellungsform gewählt, die auf zahlreichen klinischen Fallbeispielen, einer Reihe didaktisch hilfreicher Abbildungen und empirischen Untersuchungsergebnissen basiert Trotz des komplexen Inhalts wird so in anschaulicher Weise verständlich gemacht, wie das Gehirn subjektive Wirklichkeiten hervorbringt und sie jeweils strukturabhängig reguliert. (Verlagstext) / INHALT : ... Genetisch-dynamische Strukturüberlegungen: Ein erster Überblick. -- Das "Wunderwerk" Gehirn. -- Zwei globale Modelle zur Funktionsweise des Gehirns: -- Unterschiede und sich abzeichnende Konvergenzen. -- Das Nervensystem: Eine anatomisch-funktionelle Übersicht -- Aufbau und Gliederung des Nervensystems. -- Neuronen, Synapsen und das neuronale Netzwerk. -- Topographische Repräsentationen. -- Die Hirnentwicklung: Genetische und -- epigenetische Einflußfaktoren. -- Neuronale Kopplungen: Ein aktivitäts- und -- erfahrungsabhängiger Prozeß. -- Neuronale Kopplungen als Selektionsvorgang. -- Verkniipfungsregeln. -- Neuronale Plastizität. -- Das Bindungsproblem und erkennbare Lösungswege. -- Das Gedächtnis. -- Explizites versus implizites Gedächtnis. -- Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis. -- Gedächtnisbildung auf zellulärer Ebene. -- Das assoziative Gedächtnis. -- Erinnerungen: Rekonstruktionen von früheren Wirklichkeitskonstruktionen. -- Wir erinnern uns in der Gegenwart. -- Erinnerungen können ein früheres Erleben immer nur -- näherungsweise reproduzieren. -- Aus fragmentarischen Erinnerungen können komplette Episoden -- rekonstruiert werden. -- Neurophysiologische Aspekte emotionaler und motivationaler Prozesse. -- Emotionale Prozesse. -- Motivationale Prozesse. -- Erbeinflüsse und Genaktivierungen. -- Die relative Bedeutung von Anlage- und Umweltfaktoren. -- Vom Genotyp zum Phänotyp. -- Expression von Genen in Abhängigkeit von Erfahrungen. -- -- Das Hirn-Seele-Problem. -- Explikation des Problems: Das Bieri-Trilemma. -- Lösungsversuche. -- Der emergenztheoretische Ansatz. -- Der identitätstheoretische Ansatz. -- Ein pragmatisches Arbeitsmodell. -- Die Individualität des Menschen und der Begriff des "Selbst". -- -- Die genetisch-dynamische Strukturtheorie. -- Die zirkuläre Rückkopplung zwischen Struktur und Erleben - -- am Beispiel der frühen Entwicklung. -- Die Binnengliederung der Struktur. -- Ordnungsmechanismen. -- a. Die zeitliche Segmentierung. -- b. Das Pars-pro-toto-Prinzip. -- c. Die Generalisierung. -- d. Die Kategorisierung. -- Inhalte und Funktionen: Ihre komplementäre Verschränkung. -- Der klinische Bezug: Das psychoanalytische Erstinterview. -- Das allgemeine Strukturschema. -- I. Sinnlich-anschauliche Erinnerungsbilder. -- II. Dynamische Lebenskonstrukte. -- Beziehungsmatrizen. -- Identifikationen. -- Normen, Werte, Ideale. -- Basale Selbstrepräsentanzen. -- Basale Objektrepräsentanzen. -- Phantasiemuster. -- Wesen in Personen. -- III. Funktionen. -- Funktionen im Dienste der Abwehr. -- Funktionen im Dienste der Progression. -- Habffualisierte Funktionsweisen. -- Komplexe Funktionsleistungen. -- Qualitative Differenzierungsgesichtspunkte. -- Die Kernstruktur. - (u.a.m.) ISBN 9783794518760