Beschreibung:

4° (34x24), (IV), 644 S., reich illustriert, reichlich Werbung, Oln mit goldPrägung, *** Auf Grund der EPR-Regelung KEIN Vesand nach Bulgarien, Griechenland, Luxemburg, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien ***

Bemerkung:

komplett in 50 Heften durch Register erschlossen.- überaus interessanter Band mit Vorstellung allerlei technischer Neuerungen und Erfindungen sowie kunstgewerbliche Leistungsschau! Gewerbeausstellungen waren bereits nach der Französichen Revolution aufgekommen und bildeten das Vorbild für die seit 1851 stattfindenden Weltausstellungen. In Deutschland waren die Gewerbeausstellungen seit den 1820er Jahren etabliert und erreichten ihren qulitativen und quantitativen Höhepunkt um die Jahrhundertwende. Auch Stuttgart reihte sich mit der 1896 stattgefundenen 'Ausstellung für Elektrotechnik und Kunstgewerbe' ein. Man kopierte das Konzept der Weltausstellung im Kleinen, wenn auch mit weniger überregionaler Strahl- und Wirkungskraft. Veranstalter war die Stuttgarter Handels- und Gewerbekammer unter dem Protektorat des Königs. Als Ideengeber galt der Abgeordnete und Oberregierungsrat Julius von Diefenbach (1835-1917). Leitende Köpfe waren ferner bekannte Stuttgarter Bürger wie Karl Kölle (Stadtbaurat und Leiter des städtischen Tiefauamtes), Theodor Erhard (Leiter des Elektrizitätswerkes) und Paul Stotz (1850-1899) u.a. Fabrikant elektrischer Haushaltsapparaturen. Die Elektrotechnik fungierte als Zugpferd der Ausstellung.- (siehe ausführlich: Höller, Miriam: Traditioneller Fortschritt : Das Stuttgarter Hoftheater, die elektrische Moderne und die Großstadt 1851-1912; Berlin, Metzler, 2020)

Erhaltungszustand:

Einband/Vorsatz etwas angeschmutzt, gering gealtert, geringe Lesespuren, gutes gepflegtes Exemplar,