Beschreibung:

... durch einen, der wahren Philosophie Liebhabern entdecket und erkläret, der in der Wahrheit genuine Feuer-Arbeit liebet, und da es wohl heissen mag, Aut hic, aut nusquam. 8vo. (ca. 18 x 10,5 cm). Neuerer Pappband mit geprägtem Rückenschild, 8 Bll., 94 S., 5 Bll. (Register).

Bemerkung:

Brüning 4514. Caillet 2905. Duveen 352. Kopp II, 352. Neu 2339. Erste Ausgabe. - Vgl. Ferguson II, 27 und Ferchl 309 (beide die Ausg. 1769, Autor bei Ferchl als L. v. "Altenberg"). Weller, Druckorte, I, 85 (nicht aufgelöst) - Schrift über den Stein der Weisen mit einem nicht eindeutig zuschreibbaren Verfasser. Der biographisch nicht nachweisbare Autor (Pseudonym ?) ist wohl den im 18. Jahrhundert zahlreichen theosophisch orientierten Alchemisten zuzurechnen. "The author is Leonhard von Altenburg, according to the Hermetisches A. B. C., 1779, iv. p. 122" (Ferguson). - Kopp kritisiert, dass die Schrift über die Gewinnung des Steins der Weisen mehr verschleiert als zu neuer Erkenntnis beiträgt: "Gleichsam vermummt und unkenntlich gemacht wurde der Stein der Weisen Denen, welche seine nähere Bekanntschaft zu machen wünschten, in den absichtlich undeutlichen Anweisungen, wie man ihm näher treten und ihn sein eigen nennen könne, vorgeführt; es galt, den Gegenstand der Begierde zu sehen wie er ist und ihn aus der Vermummung herauszubekommen, aber es ist zweifelhaft, ob Einem dazu verholfen hat die "Delarvatio tincturae..." (Kopp II, 352 - Innen gebräunt, stellenweise auch fleckig, mit vielen Unterstreichungen und einigen Randnotizen von alter Hand. Am Schluß 4 Blätter mit ganz kleinen Abrissen im unteren Eck (nur ganz am Rand).