Beschreibung:

S. 1-28. Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.

Bemerkung:

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Stempel auf der Rückseite, 2 Bleistriftanstr., sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: Der wissenschaftliche, noch heute (in Ermangelung eines besseren) gültige Begriff der Revolution ist ein Ergebnis des 19. Jahrhunderts. Wie die meisten geschichtlichen Fundamentalbegriffe entstammt er nicht der Klause des Historikers, sondern hat sich in der Entwicklung des politischen Selbstbewußtseins gebildet. Revolution ist danach der gewaltsame Austrag eines Klassengegensatzes, in dem eine unterdrückte bzw. von der Herrschaft ausgeschlossene Klasse den offenen und illegalen Kampf um ihre Freiheit und damit um den dominierenden, um nicht zu sagen ausschließlichen Einfluß auf den Staat unternimmt. Diese marxistische Auffassung der Revolution darf in solchem Sinne durchaus als legitimer Ausdruck der historischen Erkenntnis des 19. Jahrhunderts gelten, auch jenseits aller politischen Parteigrenzen. Eine Revolution ist infolgedessen geknüpft an die Voraussetzung integrierter oder sich zum mindesten eindeutig integrierender Klassen und besitzt als politischer Kampf klare Fronten und die Einstellung auf letztlich durchsichtige Ziele. Wir haben die Möglichkeit, in diesem Sinne von einem integralen Revolutionsbegriff zu sprechen. - Wikipedia: Alfred Heuß (auch: Heuss; * 27. Juni 1909 in Gautzsch bei Leipzig; ? 7. Februar 1995 in Göttingen) war ein bedeutender deutscher Althistoriker.