Beschreibung:

270 S., Abb. Originalhardcover mit Schutzumschlag.

Bemerkung:

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Im sehr guten Zustand. - Inhalt: Weltweit steigt die Zahl der Naturkatastrophen. 1998 registrierten die Experten mit ca. 50.000 Todesopfern und Sachschäden in Höhe von 90 Milliarden Dollar traurige Rekordwerte. Entsprechend exakte Daten gibt es fur die Antike nicht. Viele Zeugnisse beweisen aber, daß Erdbeben, Vulkanausbrüche, Flutwellen, Überschwemmungen und andere Katastrophen fast zum Alltag des antiken Menschen gehörten. Das Buch stellt einige herausragende Fälle antiker Naturkatastrophen in allen bekannten Details vor (373 v. Chr. Helike; 79 n. Chr. Vesuv; 365 n. Chr. Alexandria und östlicher Mittelmeer-raum; 526 n. Chr. Antiochia). Im Mittelpunkt steht jedoch der Umgang der antiken Menschen mit der Katastrophe. Wie wurden Naturkatastrophen von Betroffenen und Unbeteiligten, von Männern und Frauen, von Alten und Jungen wahrgenommen? Wie hat man sie gedeutet ? sah man hier Götter am Werk, oder fand man naturwissenschaftliche Erklärungen? Und wie sah der praktische Umgang mit der Katastrophe aus ? gab es eine Katastrophenvorsorge und -nachsorge? Indem es den Menschen in diesen Extremsituationen betrachtet, liefert das Buch einen Beitrag zur historischen Mentalitatsforschung. Für den modernen Umgang mit Naturkatastrophen werden hier historisch fundierte Orientierungen gegeben. Die Antike scheint sich dafür besonders zu eignen, da die Menschen aufgrund fehlender Technisierung den Gewalten noch viel unmittelbarer ausgesetzt waren. ISBN 9783476015488