Beschreibung:

Teil 1: 48 (statt 52) Blätter (ohne Blätter A1-A2, A7-A8) mit 3 Initialen u. 19 Holzschnitten im Text; Teil 2: 55 Bll. mit 2 Initialen u. 13 Textholzschnitten u. ein Blatt mit Druckermarke "Schleich & Schöne"; Teil 3: 76 (statt 80) Blätter (es fehlen die Bll. D4-D7) mit Initiale u. 10 Holzschnitt-Ill.; Teil 4: 96 Bll., das letzte unbedruckt, mit 3 Initialen u. 23 Holzschnitten (Blatt L6 ohne rechte obere Ecke, hier Textverlust); Teil 5: 45 Blätter (ohne Blatt E2, ohne F7 und folgende 5 Bll. F8-G4), letztes Blatt (F6) ohne rechte obere Ecke u. Teil des seitlichen Randes, hier geringer Textverlust) , mit 2 Initialen u. 10 Holzschnitten. Flexibler Pergamentband auf drei Bünden, mit dreiseitigem Rotschnitt, Rücken oben mit aufgesetztem Lederflicken repariert. 5 Teile in einem Band.

Bemerkung:

Johann Cogeler, auch Cogler oder Kogeler (* 1525 in Quedlinburg; ? 25. Dezember 1605 in Stettin) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe (Pastor an der Jakobikirche in Stettin) und langjähriger Generalsuperintendent von Pommern-Stettin. Johann Cogeler nahm im Jahre 1545 das Studium in Wittenberg auf, wo er noch Martin Luther erlebte. Nach Luthers Tod ging Cogeler im Dezember 1547 nach Rostock, um dann 1549 aber wieder nach Wittenberg zurückzukehren. 1550 erhielt er dort die Magisterwürde. Im Juni desselben Jahres nahm ihn die Philosophische Fakultät in Rostock als Magister Wittenberge promotus auf. Während seines Studiums wurde er durch die pommersche Herzogin Anna finanziell unterstützt. Sein Hauptwerk, die "Imagines elegantissimae", ein in fünf Teilen erschienenes Handbuch für Lehrer und Prediger, zeigt den Einfluss von Philipp Melanchthon.

Erhaltungszustand:

Blätter teils feuchtigkeitsrandig, Ränder teils abgegriffen, sehr wenige Wurmgänge, wenige Einrisse in den Rändern (teils restauriert). Wenige Seiten mit handschriftlichen Anmerkungen, 2 Seiten in Teil 2 tintenfleckig. Schnitt und Einband abgegriffen.