Beschreibung:

Gestochenes Portrait (von Geyser nach Mengs), XV, 312 Seiten, 1 Bl., 310 Seiten, 2 Bl., 316 Seiten, mit den 3 gestochenen Titelvignetten von Liebe nach Prange. Pappbände der Zeit mit bedruckten Papierrückenbezügen., 15566bb

Bemerkung:

Erste Ausgabe. - Aus dem Besitz des Malers Johannes Stanislaus Schaffroth (1765 - 1851), mit dessen eigenhändigem Namenszug in allen Bänden, datiert 1805. - Anton Raphael Mengs (1728 Aussig, Böhmen - 1779 Rom) war ein international bekannter deutscher Maler. Mengs war mit vielen Künstlern und Literaten seiner Zeit befreundet, wie z.B. der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, Johann Joachim Winckelmann und Giacomo Casanova, der ihn mehrmals in seinen Memoiren erwähnt. Er war Mitglied der Akademien von Bologna, Rom, Florenz, Genua, Venedig, Augsburg und Madrid, Hofmaler des Königs von Sachsen und Polen und des Königs Karl IV. von Neapel und Sizilien. Das von ihm verfasste Buch "Gedanken über die Schönheit und den Geschmack" von 1762 wurde an vielen Akademien als Lehrbuch verwendet. - Aus dem Inhalt: Ode auf den Tod des Ritters A. R. Mengs; Merkwürdigkeiten aus dem Leben des Ritters A. R. Mengs; Verzeichnis der Gemälde desselben; Historische Lobschrift von Mengs von Herrn Bianconi mit Anmerkungen; Von den verschiedenen Schulen der Mahlerey; Schreiben des A. R. Mengs über den Ursprung, Fortgang und Verfall der zeichnenden Künste. / Betrachtungen über die Schönheit und den guten Geschmack in der Mahlerey; J. N. von Azara Anmerkungen über des Mengs Traktat von der Schönheit; Mengs Betrachtungen über die drey großen Maler, Raphael, Correggio, Titian und über die Alten; Fragment einer Rede über die Mittel die schönen Künste in Spanien blühend zu machen; Brief des Mengs an Herrn Falconet, einen französischen Bildhauer zu Petersburg; Untersuchung dessen, was man in den Künsten ein gewisses je ne sais quoi nennt. / Mengs Schreiben an Herrn Anton Pons; Brief des A. R. Mengs an den Herrn Fabroni, Oberaufseher der Universität zu Pisa; Bemerkungen aus dem Leben und Werken des Anton Allegri, mit dem Zunamen Correggio; Betrachtungen über den Wert des Correggio; Praktischer Unterricht in der Mahlerei; Gedanken über die Akademie der schönen Künste zu Madrit; Brief des Herrn Akademiedirektor Guibal zu Stuttgard, von der Verschiedenheit der Urtheile über Gemählde. - Alle Bände mit Exlibris a. Innendeckel, Papier gleichmäßig leicht gebräunt, insgesamt wohlerhalten und sauber.

Erhaltungszustand:

Dieser von Band 1 mit durchgehendem Einriß.