Beschreibung:

Mit gestochenem Porträt-Frontispiz von Fr(iedrich) Fleischmann und einer gefalteten Kupfertafel mit 18 Figuren aus der Optik. 8vo. (ca. 21,5 x 13,5 cm). Pappband der Zeit mit Buntpapierbezug, etwas Rückenvergoldung und grünem Rückenschild, umlaufender Rotschnitt, XX, 343 (1) S., 1 Bl.

Bemerkung:

Erste deutsche Ausgabe. - Außergewöhnliches Provenienz-Exemplar mit zwei montierten Exlibris: 1. Hermann Glockner. 2. Karin Figala. Zu 1.: Der deutsche Philosoph Hermann Glockner (1896-1979) ist vor allem als Hegel-Forscher bekannt gewesen. Sein Exlibris ist ein großes Medaillon (11 x 9,5 cm), das wie eine Orig.-Bleistiftzeichnung anmutet. Dargestellt ist eine Katze, die auf einem aufgeschlagenen Buch am offenen Fenster sitzt und nach einem Schmetterling grapscht. Rechts ein Bücherstapel, obenliegend ein Buch mit dem Titel "Aesthetik" von H. Glockner. Dieses Buch gibt es nicht, aber Hermann Glockner hat z.B. über "Fr. Th. Vischers Ästhetik in ihrem Verhältnis zu Hegels Phänomenologie des Geistes" geschrieben (Leipzig, 1920). Auf dem fliegenden Vorsatzblatt verso ist ein handschr. Eintrag von ihm: "Braunschweig 15. Dezember 1957. HGl." Zu 2.: Karin Figala (1938-2008) war als Professorin für die Geschichte der Naturwissenschaften an der TU München tätig und hat über die Geschichte der Alchemie/Chemie publiziert. Ihr spezielles Interesse galt u.a. Untersuchungen zu den alchemistischen Arbeiten Isaak Newtons. - Zusätzlich ein alter handschr. Eintrag von 1903 auf dem Spiegel: (W. Locht ?) Hannover, Rosenstr. 1 ("Hotel zur Post") - mein Elternhaus. 6.9.1903 (beider Eltern Geburtstag.) und eine Buchhändler-Marke aus Berlin. - Einband auf den Deckeln und an den Kanten/Gelenken berieben/beschabt. Titelblatt mit leichtem Abklatsch vom Frontispiz. Vereinzelt ein paar dünne Anstreichungen im Außensteg sowie wenige Anmerkungen in Sütterlin-Schrift.