Beschreibung:

2 (weiße) Blätter; 1 Blatt (Schmutztitel); XVI; 295 Seiten; 4 (Abbildungen auf Kunstdrucktafeln, zwei davon doppelblattgroß und gefaltet, nach Radierungen von Max Klinger); 2 (weiße) Blätter + 2 (weiße) Blätter; 1 Blatt (Schmutztitel); 1 Blatt (Titel); 270 Seiten; 1 Blatt (Druckvermerk); 2 (weiße) Blätter + 2 (weiße) Blätter; 1 Blatt (Schmutztitel); 1 Blatt (Titel); 393 Seiten; 1 Blatt (Verlagsanzeige); 2 (weiße) Blätter. Von Johannes Gerbers signierte, handgebundene blindgeprägte Lederbände über je fünf Bünden. Auf Deckeln, Rücken, Häubchen, Steh- und Innenkanten mit blindgeprägten Fileten. Goldgeprägte Lederrückentitel- und Bandnummernschildchen und Buchbinder-Signatur. Kopffarbschnitt, zweiseitig unbeschnitten. Blindgeprägtes Sammlungssignet als Supralibros auf den Vordeckeln. (18,5 x 11,8 cm) Kl.8°.

Bemerkung:

Sarkowski 632. Schauer II, 37. "Titel- und Einbandzeichnung von E. R. Weiß. Gedruckt in der Spamerschen Buchdruckerei in Leipzig." Mit Goldprägung jeweils auf dem letzten weißen Blatt recto signierte Meistereinbände von Johannes Gerbers (1886 - 1966), Hamburg, für den bibliophilen Lüneburger Sammler C.[arl] G.[ustav] Paul Meyer mit dessen blindgeprägtem Signet mit den Initialen "CGPM" auf den Vorderdeckeln als Supralibros. Meyer war Erbe eines Spielwaren Groß- und Einzelhandels und sammelte nicht nur Bücher und Kunst, sondern war auch mit seinem Buchbinder persönlich befreundet, wie ein vor Jahren verauktioniertes, gewidmetes Photo beweist. Die schönen Lederbände minimal berieben und stellenweise, besonders an den Rücken durch Lichteinwirkung etwas aufgehellt. Die Titelblätter in Rot und Schwarz gedruckt. Im ersten Band zwei Seiten mit kleinen (Kaffee?)fleckchen und ein minimaler Einriß im seitlichen Rand. Zu Meyer siehe (online): "Handbuch des Kunstmarktes. Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, Danzig und Deutsch-Österreich." Berlin, Antiqua Verlags-Gesellschaft Kalkoff, 1926. Außerdem existiert ein Auktionskatalog seiner Sammlungen: "Sammlung C. G. Paul Meyer, Lüneburg: Illustrierte Bücher des 19. und 20. Jahrhunderts in kostbaren Einbänden. Die kunstgeschichtliche Bibliothek des Sammlers. Aus verschiedenem Hamburger und anderem Privatbesitz Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik des 17. bis 20. Jahrhunderts. Fayencen ... Band 1 von Buch- und Kunstauktion, Dr. Heuser & Grethe Hamburg." Ebenda 1982. Zu Gerbers und Meyer vergl. Los-Nr. 787 in Ketterer: "WERTVOLLE BÜCHER" Hamburg, 23.05.2016 - 24.05.2016" (online): "Gerbers, Johannes. - Orig.-Porträt-Fotografie des Hamburger Buchbinders Johannes Gerbers (1886 - 1966) mit eigh. Widmung m. U. auf der Kartonunterlage. Datiert "Weihnacht 1936". 23,5 : 17 cm. Unter Passepartout montiert. Schönes Halbporträt des bekannten Buchbinders bei der Arbeit in der Werkstatt. Rückseitig mit Atelierstempel von Otto Rheinländer, Hamburg. - Unterhalb die Widmung an seinem "getreuen Freunde C. G. Paul Meyer, dem wirklich großen Bibliophilen". - Kartonunterlage lichtrandig."