Beschreibung:

Nationalbibliothek Madrid. Faksimile-Ausgabe. (Herausgegeben) unter der Schirmherrschaft der Generaldirektion der Madrider Archive und Bibliotheken.. Gross-8°. Orig.-Lederbde. mit reicher Rücken- u. Deckelvergoldung in Orig.-Leinenschuber + Wichtig: Für unsere Kunden in der EU erfolgt der Versand alle 14 Tage verzollt ab Deutschland / Postbank-Konto in Deutschland vorhanden +, A­B 5 Bde.

Bemerkung:

Nr. 308 von 1600 Ex. der limitierten Gesamtausgabe. Gedruckt von C. J. Bucher, Luzern. Gebunden von der Grossbuchbinderei Sigloch, Künzelsau. (Bd. I, Faksimilebd.:) Codex Madrid I. Tratado de estatica y mechanica en Italiano. Signatur: 8937. (Bd. II, Faksimilebd.:) Codex Madrid II. Tratados varios de fortificacion estatica y geometria escritos en italiano. Signatur: 8936. (Bd. III): Kommentar von Ladislao Reti. (Bd. IV:) Codex Madrid I. Transkription von Ladislao Reti. Uebersetzung von Gustav Ineichen, Friedrich Klemm, Ludolf von Mackensen, Reinhilt Richter. (Bd. V:) Codex Madrid II. Transkription von Ladislao Reti. Uebersetzung von Gustav Ineichen, Friedrich Klemm, Ludolf von Mackensen, Reinhilt Richter. "Zwei verlorengeglaubte Werke Leonardo da Vincis werden erstmalig einem weiten Publikum erschlossen, Texte, Erfindungen und grossartige Entwürfe aus der zentralen Schaffensperiode des Meisters zwischen 1491 und 1505 bekanntgemacht. Codex I (Ms. 8937) aus Madrid ist schon vom Ansatz her gegenüber anderen Merkbüchern Leonardos - etwa dem Codex Atlanticus in Mailand, dem Vogelflug-Codex in Turin, den Bänden im Besitz der britischen Krone und des Britischen Museums in Windsor Castle und London - eine Besonderheit: Vermutlich hat Leonardo den Band für eine lernwillige Oeffentlichkeit bestimmt, während er in den meistern Fällen das wissenschaftliche Selbstgespräch bevorzugte. Nicht weniger faszinierend ist der Inhalt des Codex II (Ms. 8936). Gleich zu Anfang findet sich eine fulminante Notiz über den Tag, an dem Leonardo im Palazzo della Signoria in Florenz mit der Darstellung der "Anghiari-Schlacht" begann. Es folgen viele Seiten mit Zeichnungen aus dem Gebiet des Militäringenieurwesens, der Schiffahrt, wunderbare farbige Landkarten aus dem Arnotal und der Umgebung von Pisa, schliesslich, als fast sensationeller Höhepunkt, ein Abschnitt von etwa zwanzig Seiten mit herrlichen Rötelzeichnungen, die dem geplanten Guss des Sforza-Monuments in Mailand gewidmet sind. Die wiederentdeckten Handschriften enthüllen uns die immense Kraft des Denkens und Schaffens, die Leonardo da Vinci zu einem der grössten Genies der Menschheitsgeschichte stempelt." (Bd. III, 9).