Beschreibung:

Frontispiz, 20 Bll., 748 S. u. 59 Bll. (= Index, cujus primus Numerus librum; alter caput; tertius capitis sectiunculum notat), 2 w. Bll. Schweinsleder mit Dverg. u. erneuerten Perg.-Rücken mit verg. RSch.

Bemerkung:

Schweiger II, 1129. Pökel 36. - Velleius Paterculus (ca. 20 v. Chr. bis 30 nach Chr.) war ein römischer Historiker. Er schrieb ein Kompendium der römischen Geschichte, das die Zeit vom Ende des Trojanischen Kriegs bis zum Tod der Livia im Jahr 29 behandelt. Velleius Paterculus war im Altertum wenig bekannt. Er scheint von Lucan gelesen und von Sulpicius Severus nachgeahmt worden zu sein. Der Text blieb nur in einem einzigen, schlecht geschriebenen und verstümmelten Manuskript erhalten, welches Beatus Rhenanus 1515 in der Abtei von Murbach im Elsass entdeckte und das heute als verloren gilt. - Pieter Burmann (1668-1741) war Professor in Utrecht ab 1715 in Leyden. Erste Ausgabe (für Burmann). "Burmann ging in der Textesgestaltung wieder auf die Princeps zurück, nahm aber Conject. von Heinsius und Andr., auch zuwl. seine eigenen in den Text auf u. fügte die sämmtlichen, vorher erschienenen, Commentare u. Noten über Velleius bei. Seine Erläuterungen sind von Werth." (Schweiger). - Papierbedingt nur wenige Bll. leicht, sonst nur minimal gebräunt, sonst sehr schönes Exemplar.

Erhaltungszustand:

(minimal berieben u. bestoßen, leicht angestaubt u. fleckig, Verg. fast vollständig abgeblättert, Deckelprägung kaum erkennabar).