Beschreibung:

8vo. (I, 1876:) VIII, 618 S., 1 Bl.(II, 1878:) VI, 1 Bl., 490 S., 1 Bl.; (III/1, 1880:) 396 S., (III/2, 1882:) IV, 440 S. Neue, prächtige Halbleinenbände mit goldener Rückentitelprägung und Buntpapierbezug. 3 Bde.

Bemerkung:

Erste Ausgabe des staatsrechtlichen Gründungswerkes der Wissenschaft vom Öffentlichen Recht. - Laband (1838-1918) "avancierte trotz permanenter methodischer Grundsatz- und dogmatischer Detailkritik ... zum führenden Staatsrechtler des deutschen Kaiserreichs" (W. Pauly). Er war Professor an der Universität Strassburg, Rufe an andere Hochschulen lehnte er ab. Durch die Übernahme und weitere Ausarbeitung der methodischen Grundlagen, die C. F. v. Gerber im Staatsrecht gelegt hatte, stellte Laband das gesamte öffentliche Recht auf eine neue Grundlage. Sein Ziel war die gewissenhafte und vollständige Feststellung des positiven Rechtsstoffes, der nunmehr das Fach Staatsrecht kennzeichnete und begrenzte. Alle politischen, historischen, philosophischen sowie auch theologischen Aspekte wurden aus der rechtlichen Betrachtung von Staat und Verfassung gebannt. Das war das Ende des sogenannten Staatswirtschaftsrechts. Nach der ersten Ausgabe gab Laband noch weitere vier Auflagen seines Opus magnum heraus, bis die fünfte Auflage den Schlusspunkt setzte. - 1. Entstehungsgeschichte des Deutschen Reichs. Die rechtliche Natur des Reiches. Das Verhältnis des Reichs zu den Einzelstaaten. Die natürlichen Grundlagen des Reiches. Volk und Land. Die Organisation der Reichsgewalt. Die Sonderstellung Elsaß-Lothringens im Reichs; 2. Die Gesetzgebung des Reiches. Die Staatsverträge. Die Verwaltung; 3/1. Die bewaffnete Macht des Reiches. 3/2. Das Gerichtswesen des Reiches. Das Finanzwesen des Reiches.

Erhaltungszustand:

(OBroschuren mit eingebunden).