Beschreibung:

232 S. Mit zahlr. Abb. Originalleinen mit Schutzumschlag.

Bemerkung:

Papierbedingt leicht gebräunt. - Wir besitzen ein zeichnerisches Werk Hugos, das ungefähr den gleichen Verlauf zeigt wie das des Schriftstellers. Wenn es wohl auch erst später an Bedeutung gewinnt (kaum vor 1836), wenn es wie jenes nach dem Exil erlischt, so erleben doch beide ihre gesegnete Zeit während der Verbannung. Auf weiten Strecken geht das zeichnerische Werk den geschriebenen Texten voraus. Einige Zeichnungsfolgen sind Illustrationen zu seinen Texten, das gilt vor allem für den Rhin und dieTravailleurs de la mer, andere Arbeiten aus den vierziger Jahren hinwiederum illustrieren Texte, die erst nach 1850 geschrieben wurden: die ?dunklen? Gedichte der Con-templations, der Quatre vents de l'esprit, Seiten des Dieu, von La Fin de Satan und von William Shakespeare. Die Kontinuität dieser Betätigung allein genügt schon, um ihre Bedeutung sichtbar zu machen. Zudem hat Hugo selbst mit seinem Verhalten wichtige Hinweise gegeben: er verschenkt seine schönsten Zeichnungen an seine Freunde und Verwandten, er rahmt seine Arbeiten und schmückt mit ihnen die Wände von Hauteville-House. An einigen von ihnen ? so der Burg mit dem Kreuz ? hat er lange gearbeitet.