Beschreibung:

ex variis ante editis, praesertim ex Alexand. SCOTI, Jo. KAHL, Barn. BRISSONII, et Jo. Gottl. HEINECCII accessionibus opera et studio B. Philip. VICAT.. 8vo. (I:) Titelkupfer, Tb., 16 Bll., (32), 382 S.; (II:) Tb., 419 S.; (III:) Tb., 432 S.; (IV:) Tb., 443 S. Schöne, zeitgenössische Pergamentbände mit geprägten Rückentitelschildern. 4 Bde.

Bemerkung:

Neapolitanische Ausgabe des "Vocabularium", ein Jahr nach der Erstausgabe (Lausanne, Bousquet 1759) erschienen. - Vicat (1715-1770), mit Vornamen eigentlich Béat-Philippe, studierte seit 1735 die Rechtswissenschaften in Basel und wurde im Jahre 1741 Nachfolger von Charles Guillaume Loys de Bochat an der Akademie Lausanne. Dort war er Professor der Rechte bis 1770 und trat vor allem aus sachkundiger Herausgeber oder Übersetzer zeitgenössischer Gelehrter hervor: der "Commentarius in IV. libros Institutionum juris civlis divi Justiniani" von Johann Harpprecht (1748), der "Opera omnia" von Cornelius van Bynkershoek (1761) oder Joseph Anton Felix von Balthasars "De Helvetiorum juribus circa sacra" (1768, Übersetzung ins Französische). Daneben war er den zeitgenössischen Kollegen vor allem bekannt für das vorliegende "Vocabularium". In den Jahren 1749-1762 übte er auch die Aufgabe des Bibliothekars der akademischen Bibliothek aus. Postum erschien noch ein Werk zum Naturrecht (1777), zu dem er als ebenso fachkundig galt wie zum Lehnsrecht, römischen Recht und lokalen schweizerischen Recht.

Erhaltungszustand:

(stellenw. stärker stockfl., insgesamt aber guter Zustand).