Beschreibung:

VI, 522; VI, 536; VI, 507; VI, 348; II, 513; VI, 546; VI, 546; VI, 537. Grünes blindgepr. Leinen d. Zt. mit goldgepr. Rücken. Nur die Bde. 5 - 12 (v. 12).

Bemerkung:

Goed. VI, 111, 14; Hayn-Got. I, 544. Die seltene erste gedruckte Ausgabe. Casanova begann 1790 in seiner Stellung als Bibliothekar des Grafen Josef Karl Emmanuel von Waldstein in Dux bei Teplitz-Schönau in Böhmen mit der Niederschrift dieser wohl berühmtesten Memoiren des 18. Jahrhunderts. Brockhaus erwarb 1821 (23 Jahre nach dem Tod Casanovas) von Casanovas Großneffen, Carlo Angiolini, das Originalmanuskript für die äußerst bescheidene Summe von 200 Thalern und veröffentlichte ab dem Folgejahr den überarbeiteten Text. Zuerst in einer einbändigen Auswahl, nach dem großen Erfolg dieses Bandes, dann das beinahe komplette Manuskript. Die Übersetzung nahm der Schlegel-Schüler Christian Wilhelm von Schütz (1776-1847) vor. Der Name des Übersetzers findet sich nur auf der Titelei der ersten fünf Bände. Die am Schluß des letzten Bandes gedruckte "Nachschrift des deutschen Bearbeiters", worin das "Fragment sur Casanova" von Prince des Ligne sowie zwanzig Briefe Casanovas an seinen Freund, den Haushofmeister auf Schloß Dux, Gerog Feldkirchner (im Text Faulkircher) abgedruckt sind, ist unsigniert. Die erste französische Ausgabe erschien als Rückübersetzung aus der deutschen Übersetzung ab 1825.

Erhaltungszustand:

(Einbd. etw. berieben, Rücken etw. gebleicht. Wenige Seiten mit Stockfl. u. gequetscht. Insgesamt sauber und guter Zustand).