Beschreibung:

144 S. Originalbroschur.

Bemerkung:

Besitzvermerk und eine Anmerkung von Götz Friedrich. - Die 1906 komponierte Kammersymphonie op. 9 für 15 Soloinstrumente stellt einen Kulminationspunkt in Schönbergs künstlerischer Entwicklung dar. Die Gründe, die Schönberg bereits 1914 zur Bearbeitung dieser Kammersymphonie für Orchester bewogen, waren jedoch nicht nur aufführungspraktischer Natur (Erschließung größerer Konzerthäuser), sondern hingen auch mit einem grundsätzlichen Problem zusammen, das sich gleichsam wesensmäßig aus ihrer hybriden Stellung zwischen Orchester- und Kammermusik ergab. Die Orchester-Fassung von 1914 war bisher nicht publiziert und ist nun erstmals als komplett neues Orchestermaterial verfügbar. Eine spätere Orchester- Fassung, die sich vom Original allerdings weiter entfernt, fertigte Schönberg dann bereits im amerikanischen Exil an.