Beschreibung:

292 Seiten mit zahlreichen, meist ganzseitigen farbigen Abbildungen. Gr.-8°, gebundene Ausgabe, grauer Original-Ganz-Leineneinband mit Deckelvignette.

Bemerkung:

mit farbigem Schutzumschlag und Lesebändchen in bezogenen Pappschuber, ungelesen und wie neu, eins von 120 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beiliegenden signierten und numerierten Farblithographie, auf dem letzten Blatt mit der Vita des Künstlers von diesem nochmals signiert und beziffert, aus dem Chinesischen von Johanna Herzfeldt. Mehrdad Zaeri-Esfahani (* August 1970 in Isfahan/Iran) ist ein in Deutschland lebender Illustrator. Märchenhaft und anmutig wird in den zehn Geschichten des Chinesischen Dekamerons von der Liebe, ihren Verstrickungen und Spielarten erzählt. Sie entführen in eine fremde Welt voller Andeutungen und Geheimnisse, die Mehrdad Zaeri in seinen exotisch anmutenden Illustrationen treffend aufnimmt und weiterspinnt.. Die Erzählungen in diesem Band stammen aus der frühen Ming-Dynastie, einer Zeit, in der in Deutschland die Reformation begann. Sie handeln von dem alten Menschheitsthema Liebe, von der List liebender Paare, vom Lohn für opfervolle Treue, von der Strafe für die Herzlosen. Glück und Not, Treue und Verrat sind im menschlichen Miteinander universell, doch wird der Leser hier in eine entlegene Wirklichkeit entführt, und das Besondere im Allgemeinen gerät in den Blick. Wie alle Volksbücher, so appeliert auch dieses an die Herzen der Menschen. Dabei beschränkt sich das Chinesische Dekameron auf Andeutungen, die aber dem Leser viel Raum für die eigene Fantasie lassen. Der perrsisch-deutsche Künstler Mehrdad Zaeri hat dazu von leichter Hand Skizzen gefertigt und diese am Computer zu farbkräftigen Illustrationen ausgearbeitet. Mit seinem eindringlichen Stil trifft er den Ton der Erzählungen aufs Beste und hat eine Bilderwelt geschaffen, die das Buch zu einem bibliophilen Vergnügen macht.