Beschreibung:

43 Seiten mit 34 ganzseitigen Abbildungen nach Fotos. Gr.-8°, gebundene Ausgabe, büttenbezogener Edelpappband

Bemerkung:

mit Schutzumschlag, dieser leicht gebräunt und mit kleinen, hinterlegten Randläsuren, das Buch selbst sauber und frisch, mit eindrucksvollen Fotos verschiedener , nicht genannter Fotografen, auf dem fliegenden Vorsatz von Wieland Wagner dreizeilig gewidmet, signiert und datiert: " Februar 1961". Wieland Adolf Gottfried Wagner (* 5. Januar 1917 in Bayreuth - + 17. Oktober 1966 in München) war ein deutscher Opernregisseur und Bühnenbildner. Er war das erstgeborene Kind des Komponisten Siegfried Wagner, Sohn Richard Wagners und seiner Frau Winifred (geb. Williams). Wieland wurde als Maler und Fotograf ausgebildet und zeichnete schon in jungen Jahren für Bühnenbilder der Bayreuther Festspiele verantwortlich (1937 Parsifal, 1943 Die Meistersinger von Nürnberg), damals freilich noch im vollkommen traditionellen Stil mit maßvollen Abstrahierungen. Wieland Wagner wandte sich nach dem Kriege vollkommen von der ?braunen? Vergangenheit ab und wurde zu einem innovativen, Traditionsbrüche nicht scheuenden und bisweilen auch bewusst provozierenden Regisseur und Bühnenbildner. Seit 1951 leitete er zusammen mit seinem Bruder Wolfgang die neueröffneten Bayreuther Festspiele. Zu seinem besonderen Inszenierungsstil fand er nicht zuletzt durch die Mitarbeit seiner Frau Gertrud Wagner (geb. Reissinger, 1916-1998), einer Tänzerin und Choreografin. Als bekanntester Regisseur des ?Neuen Bayreuth? verzichtete Wieland in seinen Inszenierungen auf einen detaillierten Naturalismus. Durch Abstraktionen und eine suggestive Lichtregie blieb die Musik im Vordergrund. Das Bühnengeschehen wurde expressiv verdichtet und nur durch äußerst zurückgenommene stilisierte und bedeutungsstarke Gesten und Bewegungen unterstrichen. Wielands Bayreuther Inszenierungsstil wurde zum vielfach kopierten Modell für Operninszenierungen bis in die 1970er Jahre. (Wikipedia)