Beschreibung:

1 Bl., LXVIII, 630 (recte 610) S., 2; 2 Bl., 845 (recte 825) S.; 1 Bl., IV S., 1 Bl., 748 S.; 2 Bl., 500 S., 2 Bl. Mit lithographischer Ansicht von Anton Haelmle und lithographischer Karte von Franz Xaver Gabelsberger (beide mehrfach gefaltet). 8° (21 x 12,5 cm). Modernes Pergament mit Rückenschild.

Bemerkung:

Die grundlegende Arbeit zur Geschichte des Klosters Ottobeuren und damit eine Quelle ersten Ranges für die Geschichte des Allgäus, reicht bis zur Säkularisation Ende 1802. - Maurus Feyerabend (1754-1818) aus Schwabmünchen war Prior des Klosters in schwerer Zeit. "Mit diesem Werk setzte sich der Autor und Retter der Ottobeurer Tradition auch selbst ein Denkmal, das ihn unter die bedeutendsten Geschichtsschreiber seiner Zeit einreiht" (Aegidius Kolb, in: Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben, XIV, 206). - Komplett mit den häufig fehlenden Tafeln: Vogelschauansicht der Klosteranlage von Anton Haelmle; Karte der Ottobeurer Besitzungen von Franz Xaver Gabelsberger (beides sogenannte "Inkunabeln der Lithographie", Winkler 282,4 und 241, 1), die Karte ist die einzige bei Winkler verzeichnete lithographische Arbeit des Stenographie-Erfinders, der mit Senefelder befreundet war. - Stellenweise leicht stockfleckig, vereinzelt schwach wasserrandig, einzelne Blätter gereinigt, S. 361/362 in Band IV mit ergänztem Eckausriß (geringer Buchtsabenverlust). Professionell neu gebundenes Exemplar (Arbeitsbericht des Buchbinders liegt bei). *Lentner 9683. Lindner, Album Ottoburanum, 9, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg, Jahrgang XXXI, 53. Pörnbacher, Literaturgeschichte, 176.