Beschreibung:

462 S. Originalbroschur.

Bemerkung:

Stempel/Strich auf Fußschnitt, sonst tadelloses Exemplar. - Die Arbeit befasst sich mit kontextsensitiven Werbeformen und beleuchtet dabei die Haftung des Werbenden und des Dienstebetreibers. Die Rechtsprechung des EuGH zum Keyword-Advertising wird dargestellt und weiterentwickelt. Bezüglich des Werbenden werden die gerichtlichen Vorgaben konkretisiert und um Sonderkonstellationen erweitert. Bezüglich des Suchmaschinenbetreibers wird eingehend untersucht, ob dieser entgegen der Ansicht des EuGH unmittelbar täterschaftlich, als Störer oder als Täter wegen Verkehrspflichtverletzung haftet. Eine eventuelle Privilegierung gem. ECRL wird ausführlich thematisiert. Es zeigt sich, dass eine Haftung nicht vorschnell abgelehnt werden darf. Zum Keyword-Advertising gefundene Ergebnisse werden auf andere Formen kontextsensitiver Werbung übertragen, wobei sich teils überraschend abweichende Ergebnisse zeigen. Die Arbeit enthält eine eigens durchgeführte Studie über den Suchmaschinennutzer und sein Verständnis von den Wirkungsweisen kontextsensitiver Werbung. - Inhalt: Der Suchmaschinennutzer und seine Wahrnehmung -- Berücksichtigung der Person des Suchmaschinennutzers - Bisherige Studien zur Wahrnehmung von Suchergebnisseiten - Eigene Umfrage zum Nutzerverständnis von Suchergebnisseiten -- Rechtliche Grundlagen -- Zur Vorwegnahme der Grundlagen - Markenrecht - Das Verhältnis marken- und lauterkeitsrechtlicher Vorschriften - Lauterkeitsrecht -- Rechtliche Würdigung des Keyword-Advertising -- Markenrechtliche Betrachtung - Ergebnis der markenrechtlichen Betrachtung - Lauterkeitsrechtliche Betrachtung - Ergebnis der lauterkeitsrechtlichen Betrachtung -- Rechtliche Würdigung weiterer Formen kontextsensitiver Werbung -- Content-Ads - E-Mail-Dienste - YouTube. ISBN 9783428141227