Beschreibung:

576 S. Halbleinenn verstärkte Ecken, Frakturschrift, marmor. Schnitt, ohne Schutzumschlag

Bemerkung:

Erhaltung: akzepatbel, Seiten überw. hell und sauber, z. T. fingerfleckig und im unteren Seitenbereich kleinere Verfärbungen, Ecken und Kanten bestoßen, vord. Einbanddeckel rechte untere Ecke beschädigt (Einbandpapier Fehlstellen); deutl. Gebrauchs- und Lagerspuren. Nataly (Natalie) Auguste Karline Amalie Hermine von Eschstruth (Ehename: Nataly von Knobelsdorff-Brenkenhoff) (* 17. Mai 1860 in Hofgeismar, Kurfürstentum Hessen; ? 1. Dezember 1939 in Schwerin, Mecklenburg) war eine deutsche Schriftstellerin und eine der beliebtesten Erzählerinnen der wilhelminischen Epoche. Sie schildert in ihren Unterhaltungsromanen in eingängiger Form vor allem das Leben der höfischen Gesellschaft, wie sie es aus eigener Anschauung kannte. In "Die Bären von Hohen-Esp" geht es um eine Tochter, die Seeretter gegenüber dem Soldaten für keines Heldenmutes fähig hält. In beiden Romanen legen die Töchter erst im letzten Fünftel der Handlung ihr Vorurteil durch ein Erlebnis ab und finden dadurch gleichzeitig zu ihrer Liebe. Der Reifungsprozess, der mit einem didaktischen Anspruch durch von Eschstruth eingebracht wurde, wird daher durch die gefundene Liebe belohnt. Dies verdeutlicht, dass in von Eschstruths Romanen kein emanzipatorischer Anspruch im Sinne der Aufklärung vorliegt. Dass didaktische Hintergründe oft die Handlung bestimmen, lässt sich an dem Buch Die Bären von Hohen-Esp nachweisen, das von Eschstruth auf Bitte Wilhelms II. schrieb, da dieser die Notwendigkeit der Seerettung publik gemacht wissen wollte. Felix Schwormstädt (* 16. September 1870 in Hamburg; ? 18. Februar 1938 in Locarno, Schweiz) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er machte sich als Marinemaler einen Namen.