Beschreibung:

68 Seiten; 39 Seiten; 36 Seiten sowie 2 Tafeln und 28 Seiten. Private Halbleinwand und orig. Broschur (berieben und bestoßen, der Buchblock einmal angebrochen, eine Schalttafel mit mehrfarbiger Buntstiftschaltung, die beiden angebundenen Schriften gelocht, die beigegebene Broschur [Kartendoppler] privat etwas unsauber beschnitten, sonst ordentliches Exemplar). 4°.

Bemerkung:

Recht seltenes technisches Konvolut zu den berühmten Rechnern und Computervorläufern der deutschen Lizenznehmer [DEHOMAG] der Tabulating Machine Company, aus der 1924 die International Business Machines Corporation (IBM) hervorging. Erfunden, bzw. entwickelt wurden die Maschinen von Hermann Hollerith [1860-1929] zur Massen-Datenverarbeitung in den 1880er Jahren. 1890 kamen die Maschinen bei der amerikanischen Volkszählung erstmals zum Einsatz und verkürzten die Bearbeitungszeit von 7 auf 2 Jahre. Ende 1910 wurde dann der deutsche Lizenznehmer gegründet, der freilich bereits 1922 im amerikanischen Unternehmen aufging. Nach wie vor eher weniger bekannt ist die Geschäftstätigkeit des nur leicht verschleiert im Nationalsozialismus tätigen US-Unternehmens. Die nationalsozialistischen Volkszählungen ab 1933 (inkl. Erfassung der 'Rasse' und Religion) wurde mittels Hollerithmaschinen durchgeführt und nicht zuletzt die Durchführung von Zwangsarbeit und Holocaust wurden mittels der Lochkartenrechner organisiert. Sogar bei der Wannseekonferenz ließ sich Heydrich von zwei Hollerith-Experten beraten. [Handbuch, Manual, Handbook, Instruction, Instructions]