Beschreibung:

1 Frontispiz, VIII, 186 Seiten mit 23 Abbildungen und 1 Karte. 25 x 17,5 cm, illustrierter Original-Halbleinenband mit goldgeprägtem Deckel- und Rückentitel, dreiseitiger Rotschnitt.

Bemerkung:

Durch Register erschlossen. Beinhaltet wissenswertes über geologischen Aufbau und Oberflächengestalt, Klima, Bevölkerung, Kultur, Geschichte Neuseelands. "Robert Ignaz Lendlmayer, Edler von Lendenfeld, (* 10. Februar 1858 in Graz; ? 3. Juli 1913 in Prag) war ein österreichischer Zoologe und Alpinist. Nach seinem Studium der Naturwissenschaften, insbesondere der Zoologie zwischen 1878 und 1881, habilitierte Lendenfeld zum Doktor der Philosophie. Von 1881 bis 1886 lebte er in Australien und Neuseeland. 1883 war er Lehrer am Agricultural College der Lincoln University in Neuseeland und von 1884 bis 1886 lehrte er am Technical College Sydney. Daneben betrieb er Studien über die Niederen Tiere des Meeres. 1886 arbeitete er als Assistent am University College London, wo er das in Australien und Neuseeland gesammelte Material bearbeitete. Von 1889 bis 1892 war er Privat-Dozent für Zoologie an der Universität Innsbruck. 1892 war er außerordentlicher und 1894 ordentlicher Professor an der Universität Czernowitz. 1897 wurde er Professor an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag, wo er auch den Direktorposten des Zoologischen Instituts innehielt. Von 1912 bis kurz vor seinem Tod im Jahre 1913 war er Rektor. Lendenfelds Forschungsschwerpunkte waren die Flugbewegungen von Insekten sowie die Fauna der Tiefsee und der Korallenriffe. Er erbrachte als erster Wissenschaftler den Nachweis, dass es sich bei den Leuchtorganen der Tiefseefische um Drüsen handelt. Zu Beginn des 20. Jahrhundert war das Zoologische Institut in Prag dank des Einsatzes der Mikroskopie und der Mikrofotografie mit ultraviolettem Licht eines der modernsten in Europa, so dass Lendenfeld große Teile fast aller zu dieser Zeit durchgeführten Meeresexpeditionen bearbeitete. Neben seiner Arbeit als Zoologe war Lendenfeld ein leidenschaftler Bergsteiger. Zu seinen Erstbesteigungen zählt die Schwarze Wand in den Hohen Tauern. Von 1884 bis 1885 erforschte er den Mount Kosciuszko und den Mount Townsend, die beiden höchsten Berge auf dem Festland des australischen Kontinents. Letzteren benannte Lendenfeld nach einem Regierungsbeamten Mr. Townsend. Nach Lendenfeld ist der Mount Lendenfeld, der sechsthöchste Berg Neuseelands, benannt. Die neuseeländische Schwammspezialistin Patricia R. Bergquist stellte 1980 die Gattung Lendenfeldia auf. Weitere Ehrentaxa sind die Schwämme Erylus lendenfeldi, Clathria lendenfeldi, Strepsichordaia lendenfeldi, Latrunculia lendenfeldi, Apfelbeckia lendenfeldi und Ircinia lendenfeldi. Lendenfeld war Mitglied der Leopoldina." (Wikipedia) * * * Einband etwas berieben, Stempel auf Vorsatz und Titel, wenige gelegentliche Bleistift-Anstreichungen, sonst ordentlich erhaltenes und gut brauchbares Exemplar.