Beschreibung:

40 S. Mit zahlr. auch farb. Abb. Broschiert.

Bemerkung:

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Texte von Wolfgang Ludwig und Wolfgang von Löhneysen. - Eine Banalität zu sagen, ein Bild ist nicht ausschließlich ein visuelles Phänomen, es hat gedankliche Dimensionen. Mühe und Anstrengung des Entzifferns, aber auch das Vergnügen daran, werden dann zum Problem des Betrachters, wenn sein Wahrnehmungsapparat vollkommen auf die "Flachware" der Massenmedien konditioniert ist, die mit ihren Stereotypen heutiger Bildwelten die Fähigkeit unserer Augen zur Tiefenschärfe verkümmern lassen. Aber gerade Tiefenschärfe ist notwendig, will man die Bilder und Blätter von Christiane Meyer 'verstehen' und ihrer Sichtweise von Realität gerecht werden. Ihre Arbeiten erfordern ein hohes Abstraktions- und Konzentrationsvermögen und die Fähigkeit, von einer Form auf einen Inhalt zu schließen. Vertrautheit mit manchem Motiv und Symbol ist paradoxerweise eher hinderlich. Im Zuge einer langen Annäherung an die Texte Thomas Bernhards und bestärkt durch das Erleben seiner nächsten Lebensumgebung entwickelte die Malerin neben anderen ein mehrdeutiges und auch bei Thomas Bernhard wichtiges Grundmotiv: das der Häuser und Grundstücke.