Beschreibung:

8°. 516 S., 47 sw-Abbildungen, Bibliographie, broschiert

Bemerkung:

Um 1910 ändert sich die Art und Weise, wie Realität dargestellt wird, von Grund auf: Die neuen Techniken wie Fotografie, Phonograph und Kinematograph gelangen zum Durchbruch. Dies wird für Karl Kraus, das sich für ihn der klassische Spielraum der Satire, die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zur Krise seines Werks. Er vollzieht den Übergang zur Moderne, indem seine Satire das neue Medium nicht einbezieht, sondern sich ihm ausliefert und es literarisch nacherschafft.

Erhaltungszustand:

(Einband leicht berieben; gut erhalten)